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Handwörterbuch der Philosophie
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Inexistenz — Innensein. 311 ff.; SIGWART, Logik, 1904, 401 ff.; 4. A. 1911; WUNDT, Logik II», 1895, S. 20 ff.; 3. A. 1906/08; GNEISSE, Deduktion u. Induktion, 1899; HÖFLER, Grundlehren der Logik, 1890; KREIBIG, Die intellektuellen Funktionen, 1909, 8. 224 (Die I. als des „progressiven Schlusses"; I. = „Verallge- meinerung des in einzelnen besonderten Subjekts des Obersatzes im Schlußsatz . . ., wofür der Untersatz das Begründungsprinzip STÖHR, Lehrbuch der Logik, 1910; LACHELIER, Psychol. u. Metaphys., Die Grund- lagen der Induktion, 1908 (Kausalität und Finalität als Grundlagen); B. BAUCH, Studien zur Philos. der exakten 1911; F. C. S. SCHILLER, Formal Logic, 1912; LEUCKFELD, Zur logischen Lehre der I., 1894 —98. — Vgl. Kausalität, Unbewußt, Metaphysik (v. HARTMANN), Mathematik, Empirismus, Methode, Schluß, Analyse. Inexistenz s. Objekt. Infinit (und s. Unendlich. Infinitesimal s. Unendlich, Realität (COHEN). Influxus: Einfluß, die Wirkung der Ursache, eines „Wirklichen" („quod est in actu") auf ein der Potenz nach Seiendes (THOMAS VON AQUINO U. a.). Influxus physicus: direkte Beeinflussung der Seele durch den Leib. Nach DESCARTES und den Okkasionalisten (s. d.) vermag der Leib nur durch Vermittlung Gottes („assistentia Dei") die Seele zu beeinflussen, nicht direkt, durch „influxus physicus". Vgl. Harmonie (LEIBNIZ), Wechselwirkung (psychophysische), Kausalität. heißt das Verhältnis der Eigenschaften zum Dinge, der Ak- zidenzen zur Substanz (s. d.). Vgl. HUME, Treatise, sct. 5; KANT, Krit. d. rein. Vern., S. 178. Vgl. Ding (HERBART). ist ein Korrelat zur „Form", die Mannigfaltigkeit der in be- stimmter Form auftretenden Merkmale, Gegebenheiten. Über Inhalt des Be- (complexus) s. Begriff. — Inhalt eines ist die ihm eigene Gesamtheit der Merkmale, die ihm „logisch immanent" sind (B. ERDMANN, Logik 2. A. 1907). — Inhalt der s. Empfindung. — Inhalt des Bewußtseins s. Bewußtsein. — Inhalt der Vorstellung ist der Inbegriff des in ihr unmittelbar Erlebten, im Unterschiede vom Gegen- auf den sie sich bezieht (s. Objekt); diese Unterscheidung machen (Inhalt u. Gegenstand der Vorstellung, 1894, S. 1 ff.), MEINONG (Zeitschr. f. Psychol., 21. Bd.), HÖFLER, WITASEK, KREIBIG (Vierteljahrsschrift f. wissensch. Philos., 28. Bd., 1905; Die intellektuellen Funktionen, 1909), LIPPS, HEYMANS U. a. — Vgl. Urteil, Schluß, Gestaltqualität. Initial- und Finalbetonung: Vorzug der ersten und der letzten Stellen in eingelernten Reihen für die Merkfähigkeit (vgl. OFFNER, Das dächtnis8, 1911). Inkomplett (unvollständig) nennt die Scholastik jene Bestandteile •eines zusammengesetzten Dinges, die sich zueinander wie Anlage (Potenz) und Vollendung (Aktualität) verhalten (z. B. Leib — Seele). Vgl. STÖCKL, Lehr- buch d. Philos. II8, 1912, S. 124 f. Innensein s. Fürsichsein, Identitätsphilosophie, Psychisch, Seele, Pan- psychismus, Introjektion, Wesen.
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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