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Handwörterbuch der Philosophie
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Instrumentalismus — Intellekt. stinkte auf SPENCER (Princ. of Psychol. I, § 194 ff.), ZIEHEN, A. BETHE, J. LOEB, KASSOWITZ, E. MACH U. a. Aus der „Mechanisierung", Einübung von Bewußtseinstätigkeiten Gattung leiten den I. ab. LAMARCK, LEMOINE et LEWES (Problems I, 1874, 226 ff.), RIBOT, ROMANES, HAECKEL (Welträtsel S. 142 ff.), FECHNER, PREYER, G. H. SCHNEIDER (Der tierische Wille, S. 146 f.), EIMER, PAULY, HÖFFDING, PAULSEN, FOUILLEE U. a., WUNDT, nach welchem die I. automatisch gewordene Willens- und Triebhandlungen Generationen sind, die aber teilweise auch unter dem von Motiven stehen (Grdz. d. phys. Psychol. 1903, ff.; Grundr. d. Psychol.5, S. 338 ff.; Vorles. über d. Menschen- u. Tierseele5, 1911) u. a. Nach H. BERGSON steht der Instinkt in näherer Beziehung zur unmittel- baren, absoluten Wirklichkeit der Dinge als der durch seine Begriffe Wirklichkeit nur in äußerlichen Relationen ergreifende Verstand 1907, S. 191 f.; vgl. Intuition). Vgl. F. BODEN, Die heit der Wahrheit u. Erfahrung, 1912. — Vgl. LAMARCK, zoo- logique, 1809; FLOURENS, De et de l'intelligence des animaux4, ROMANES, Die geistige Entwicklung im Tierreich, 1885; MARSHALL, Instinct and Reason, 1898; JAMES, Psychologie, 1908, S. 391 ff.; C. L. MORGAN, stinkt u. Gewohnheit, 1909; REINKE, Einleit. in die theoret. Biologie, 1902; JODL, Lehrbuch d. Psychol.3, 1909; R. SEMON, Mneme2, 1908; FOREL, Die psychischen Tätigkeiten der Ameisen, 1901; Das Sinnesleben der Insekten, 1910; WASMANN, Instinkt u. Intelligenz im Tierreich3, 1905; J. LOEB, gleichende Gehirnphysiologie, 1899; H. E. ZIEGLER, Der Begriff des Instinkts einst und jetzt, 2. A. 1910; LIEBMANN, Zur Analysis der Wirklichkeit4, — Vgl. Tierpsychologie, Unbewußt, Zweck, Trieb, Mechanisierung, Soziologie. heißt der Standpunkt, daß das Denken seine Begriffe nur Instrumente, Werkzeuge, Mittel zur Ordnung des dungsmaterials, zur geistigen und praktischen Beherrschung der sind (vgl. VAIHINGER, Die Philosophie des Als ob, 1911, S. 5 ff., 82 ff.); ist I. eine Bezeichnung für den Pragmatismus (s. d.) und dessen theorie (s. d.). Vgl. Das Denken u. die Dinge, 1908 f. Integration: Vereinigung, Verbindung des Differenzierten. Vgl. Ent- wicklung (SPENCER). Intellekt (intellectus): Geist (s. d.), Verstand (s. d.), Denkkraft, begriff der das Empfindungsmaterial verarbeitenden geistigen Funktionen. I. ist nicht eine vom Willen verschiedene Kraft, sondern die Betätigung Willens selbst als „Denkwillen" (vgl. Wille, Voluntarismus, Denken); ander- seits beeinflußt der Intellekt den praktischen Willen. Einen zweifachen I. (vovg) gibt es nach ARISTOTELES. Der „passive", ge- staltbare I. (vovg ist der I. als Potenz, der Inbegriff der anlagen, welche durch den leidenlosen, reinen, „trennbaren", unsterblichen, von außen kommenden, „aktiven" I. verwirklicht werden; der aktive I. dem Lichte, welches die potentiellen zu wirklichen, als solche empfundenen Farben macht (De anima, III, 5). Über verschiedene Deutungen dieser Unter- scheidung vgl. BRENTANO, Die Psychologie des Aristoteles, 1867, S. 5 ff.; Lehre vom Ursprung des menschlichen Geistes, 1911; SIEBECK, Geschichte
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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