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Handwörterbuch der Philosophie
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— Kritik. BON des forces, S. 14 ff.) u. a. Vgl. HERBART, Allgemeine Metaphys. II, 1828/29 (Die Wesen sind nur in ihrem „Zusammen" Kräfte); LACHELIER, Psychol. u. Metaphysik, 1908, S. 77 ff. (K. = Tendenz einer Be- wegung nach einem Ziele); R. Das Ganze d. Philos., 1894, S. 113 ff. (die K. kommt nur den unerkennbaren „Urfaktoren" zu); REINKE, Philos. der Bo- tanik, 1905, S. 37 ff. (Annahme von „Richtkräften", vgl. Dominante, Leben; dagegen u. a. R. GOLDSCHEID, nach welchem die „Richtung" jeder Kraft eigen ist; Höherentwicklung u. Menschenökonomie I, 1911); WUNDT, Logik 1893—95, S. 583 f., 614 ff.; II2 1, S. 327 ff.; 3. A. 1906/08; System d. Philos. d. Naturlehre, 1910 (K. „die an die Substanz gebundene Kausalität"; alle Naturkräfte sind bewegende, von Kraftatomen ausgehende, Zentralkräfte); E. v. HARTMANN, Die Weltanschauung d. modernen Physik, 1904; 2. A. 1909; E. BECHER, Philos. Voraussetzungen der exakten Naturwissenschaft, VOLKMANN, Erkenntnistheoret. Grundzüge der Naturwissenschaften, 2. A. 1910; LIPPS, Naturwissenschaft u. Weltanschauung, 1906, S. 20; J. SCHULTZ, Die Büder von der Materie, 1905; HÖFFDING, Das menschliche Denken, 1911; Naturphilos. 1907, S. ff.; F. AUERBACH, Die Grundbegriffe der modernen Naturlehre2, 1900; BERGSON, et memoire, 1910, S. 222 f. und JOEL, Seele u. 1912 (Kraft und Stoff = Gegensätze, die ineinander um- wandelbar sind); E. DREHER, Über den Begriff der K., 1885; K. und Materie, 1893; A. TURNER, Die K. u. Materie im 1894; VARISCO, Forza ed energia, 1904; E. REYER, Kraft2, 1909; P. J. MÜLLER, K. U. Stoff, 1909; WERNER, K. U. Stoff, 1909; H. HERZ, Energie u. seelische Richtkräfte, 1909. — Vgl. Materie, Atom, Substanz, Dynamisch, Energie, Richtung, Öko- nomie, Naturphilosophie (Literatur), Vorstellung. Kraft-Ideen s. Idee (FOUILLEE). Kraftsinn s. Muskelsinn. s. Creatianismus. Kreiserklärung s. Circulus, Zirkelbeweis, Definition. Kriminalpsycnologie s. Verbrechen. Kriterium urteilen): Unterscheidungsgrund, Kenn- zeichen, Prüfstein. Vom K. der Wahrheit (s. d.) sprechen zuerst die Stoiker; nach den Skeptikern (s. d.) gibt es kein solches K. (Sext. Empir. adv. Mathem. 150 ff.). — L. W. STERN versteht unter K. einen „empirischen Tat- bestand, aus dem wir im Einzelfalle das Wirklichwerden einer Denkforde- rung widerspruchslos erdeuten". Die „Kriterienlehre" untersucht, welchen Erfahrungssymbolen der Wert einwandfreier Erkenntniskriterien zukommt (Person u. Sache, 1906, I, 120 ff.). Vgl. ou theorie de la certitude, 1899. Kritik bei ARISTOTELES = Lehre vom Urteü, critica): Beur- teüungskunst, Scheidung des Richtigen vom Falschen, Wertvollen vom Wert- losen, Prüfung einer Leistung, eines Werkes nach Bedeutung und Wert des Gebotenen, auf seine Angemessenheit zu den Forderungen und Normender theoretischen oder der praktischen Vernunft oder des Geschmackes hin. Über Erkenntniskritik, Kritik der reinen Vernunft vgl. Erkenntnis- theorie, Kritizismus. VgL RASIUS, Rechte u. Pflichten der K., 1898. 23*
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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