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Handwörterbuch der Philosophie
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362 Kultur Kyrenaiker. anschauung, 1909; E. KRIECK, Persönlichkeit und K., 1910; D. KOIGEN, Ideen zur Philosophie der Kultur, 1910 f. (Begriff des „einheitlichen Kulturaktes" als organisches Verbindungsprinzip); Die Kulturanschauung des Sozialismus, 1903; JODL, Der Monismus u. die Kulturprobleme der Gegenwart, 1912; Zur Psychologie der Kultur, 1911; DRIESMANS, Wege zur Kultur, 1910; H. LESER, Über die Möglichkeit der Betrachtung von unten und oben in der Kulturphilosophie, 1905. — Vgl. Geschichte, Geist, Sozio- logie, Humanität, Wert, Monismus. , Kultur, Einer von Religion, Metaphysik, Politik unabhängigen Förderung des sittlichen Lebens und Pflege geläuterten Menschentums dienen die von Amerika (1875) ausgegangenen „Ethischen Gesellschaften", insbesondere „Deutsche Gesellschaft für ethische Kultur" (seit 1892; „Mit- teilungen der d. G. f. e. K.", 1894 ff.). In diesem Sinne wirken F. ADLER, (Die eth. Bewegung in d. Religion, 1890), W. M. SALTER (Die Religion der Moral, 1885), W. FÖRSTER, G. V. GIZYCKI, F. W. FÖRSTER, F. JODL (Wesen u. Ziele der ethischen Bewegung in Deutschland4, 1908; Wesen Aufgabe der Eth. Gesellschaft8, 1909), W. (Die ethische Bewegung, 1912), R. PENZIG, A. DÖRING, G. SPILLER U. a. — Seit 1908 be- steht ein „Internationaler Orden für Ethik und Kultur". Vgl. FÖRSTER, Tugendlehre, 1910; Lebensführ., 1911. s. Kultur. — Kulturwerte s. Kultur, Wert. Kulturwissenschaften s. Geschichte, Wissenschaft. s. Ästhetik. — Kunstgriff s. Fiktion. Vgl. VAIHINGER, Die Philosophie des Als ob, 1911. Kyniker (Cyniker, nach dem Gymnasium Kynosarges, in welchem von Antisthenes gelehrt wurde): Anhänger der von ANTISTHENES, einem Schüler des SOKRATES, begründeten Richtung mit dem Prinzip der Bedürfnislosigkeit und der Selbstgenügsamkeit (Autarkie) der Tugend (s. d.) als des einzigen Gutes und mit der Betonung des Wertes des Natürlichen. Besonders bei späteren Kynikern artete dieses Prinzip eine oft schamlose Hinwegsetzung über alle Sitte aus, so daß der Ausdruck „Cynismus" für ein solches Verhalten typisch konnte. Kyniker sind außer Antisthenes DIOGENES VON SINOPE, KRATES VON THEBEN, dessen Gattin HIPPARCHIA und ihr Bruder METROKLES. Ferner von Borysthenes, TELES, U. a., weiter OINOMAOS, DEMONAX, PEREGRINUS PROTEUS U. a. — Vgl. Diogen. Laert. MULLACH, Fragmente II, 1881; BERNAYS, Lucian und die Kyniker, 1879. Vgl. Sitt- lichkeit. Kyrenaiker (Cyrenaiker): die Anhänger der von ARISTIPPOS aus Kyrene heutigen in Nordafrika), einem Schüler des SOKRATES, begründeten Richtung, welche den Hedonismus (s. d.), das Prinzip der Lust als Endziel des Handelns, als höchstes Gut verkündigten. Zu den K. gehören ARETE, der jüngere ARISTIPP, ANTIPATER aus Kyrene, THEODOROS der Atheist, HEGESIAS, EUHEMEROS U. an. — Vgl. Diogen. Laert. IL Vgl. Subjek- tivismus.
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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