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Handwörterbuch der Philosophie
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368 Lebensgeister — Lebensphilosophie. Gesetzen restlos begreiflich, historischer Faktor des Lebens, Begriff der „Konstellation"; dagegen PRZIBRAM, ebendaselbst, auch K. v. RORETZ); F. AUERBACH, Ektropismus, 1910; E. TEICHMANN, Lebensprobleme, 1908; BONATELLI, concetto della vita, 1904; The and Organisation of Protoplasma, 1904; „Monist" II, V; W. MACKENZIE, Alle fonti della vita, 1912 (Die Organismen verhalten sich alle so, als ob sie ein Bewußt- hätten; Streben nach individueller Form); K. Mechanismus u. Vitalismus in der Biologie des 19. Jahrhunderts, 1907; J. BÜRDE, Die Philo- des Lebens, 1910; P. SCHWARTZKOPFF, Das Leben als Einzelleben u. Gesamtleben, 1903; E. RIGNANO, Über die Vererbung erworbener Eigen- schaften, 1907; Essais de scientifique, 1912 (Das Leben als eine be- sondere Energieform; vgl. Vererbung); N. HARTMANN, Philos. Grundfragen der Biologie, 1912; E. BECHER, Leben u. Beseelung, 1912 eine mögliche Hypothese); OSTWALD, Die Mühle des Lebens, 1911; Philos. der Werte, 1912; LEHMANN, Flüssige Kristalle u. die Theorien des Lebens, 1906; DASTRE, La vie et la 1902; P. Die Wissenschaft vom — Vgl. Lebensphilosophie, Organismus, Urzeugung, Hylozoismus, Psychisch, Seele, Psychoid, Panpsychismus, Biologie, Erkenntnistheorie, Ent- wicklung, Vererbung, Zweck, Wille, Bedürfnis, Periode, Wert, Irratio- nalismus, Tod. Lebensgeister oder Nervengeister („spiritus „esprits ani- nannte man feinste, äußerst bewegliche Teilchen, die aus dem Blute ausgeschieden werden ins Gehirn gelangen und von hier aus durch die Nerven und Muskeln strömen, um den Körper zu bewegen. Diese Lehre geht auf Anschauungen des ARISTOTELES (De anima 457 a 11), der Stoiker u. a. zurück und findet sich bei BACON Organon II, 7), HOBBES (De cor- pore, C. 25), DESCARTES („partes sanguinis subtilissimae componunt spiritus animales", I, 7, 10 ff.), nach welchem die L. zwischen Seele (s. d.) und Leib vermitteln, MALEBRANCHE, PLATNER Aphorismen I, § 151), BONNET U. a., auch bei E. v. BERGER, TROXLER U. a. Lebenskraft s. Leben. ist die Lehre vom Sinn und Wert des Lebens, von den Aufgaben, Zwecken, Zielen des Lebens, von der richtigen, zweckvollen nnd wertvollen Lebensführung. Gewöhnlich tritt sie als Teü der Ethik (s. d.) auf. Vgl. die Schriften von SENECA, EPIKTET, MARC AUREL U. a., MON- TAIGNE, SPINOZA, B. GRACIAN (Handorakel, von Schopenhauer), GOETHE, KANT, FICHTE (Anweisung zum seligen Leben, 1806), SCHOPENHAUER, NIETZSCHE, EMERSON (Die Führung des Lebens, deutsch von Mühlberg, J.), RUSKIN (Aphorismen zur Lebensweisheit, o. J.), J. LUBBOCK (Die Freuden des L.s3, 1891), CARLYLE, TOLSTOJ (Der Sinn des Lebens, 1901) u. a.; J. GALBA, Allgemeine Lebensphilosophie, 1849; KRAUSE, Lebenslehre2, 1904; EUCKEN, Der Kampf um einen geistigen Lebensinhalt, 1896; Die Lebensanschauungen der großen Denker, 9. A., 1911 u. a. (s. Geist); A. Svo- Ideale Lebensziele, MÜNZER, Bausteine zu einer Lebensphüosophie, 1909; EWALD, Gründe und Abgründe. Präludien zu einer Phüosophie Lebens, 1909; Lebensfragen, 1910; JOH. MÜLLER, Von den Quellen des Lebens, 1910; Hemmungen des Lebens, 1908; Blätter zur Pflege des persön- lichen Lebens; F. MÜLLER-LYER, Der Sinn des Lebens und der Wissenschaft,
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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