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Handwörterbuch der Philosophie
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380 Logik der Gefühle — Logos. PRANTL, Geschichte der Logik im Abendlande, 4 Bde., Bd. II, 2. A. 1885; L. Les Logiciens Anglais contemporains, 1878; deutsch, 2. A. 1883; HARMS, Geschichte der Logik, 1880; Logik, 1895? EISLER, Elemente der Logik2, 1910; FRISCHEISEN - Wissen- schaft u. S. 13 („Logik ist ein Gebiet auto- nomer Gesetzlichkeit; aber diese bleibt, auch wenn sie nach ihrem idealen Gehalt allen Zeitbedingungen entrückt ist, doch unserem geistigen Leben ein- geordnet"); H. LANZ, Das Problem der Gegenständlichkeit in der modernen Logik, 1912; E. J. HAMILTON, Erkennen u. Schließen, 1912; A. STADLER, Logik, 1912; SHEARMAN, The Development of symbolic Logik, 1906; A. The Application of Logic, 1910; Das Denken und die Dinge, 1908—10; CREIGHTON, Introductory Logic, 1898; C. READ, Logic3, 1906; JOYCE, Principles of L., 1908; P. COFFEY, The Science of Logic, 1912; C. MERCIER, A new L., 1912; B. CROCE, di una logica2, 1909. — Vgl. Erkenntnistheorie, Urteil, Denken, Denkgesetze, Dialektik, Psychologis- mus, Wahrheit, Fiktion, Mathematik, Wissenschaftslehre, Schluß. Logik der Gefühle und des Über die durch Gefühle und Willenstendenzen bedingten Urteüe, Schlüsse, bzw. über den inneren, logischen Zusammenhang zwischen Wollungen selbst, über konsequenzen vgl. RIBOT, Logique des sentiments, 1905; H. MAIER, Psycho- logie des emotionalen Denkens, Lipps, Vom Fühlen, Denken und K. 11; Logique de la 1902. — Über die soziale Logik vgl. Soziologie (TARDE). Logik der Tatsachen („objektive Logik"): die Vernunft im die logische Grundlage des Tatsächlichen (LIEBMANN U. a.). Logisch ins Gebiet der Logik fallend; dem Denken an- den Denkzusammenhang betreffend, das Gebiet gedanklicher, idealer Geltungen betreffend; den logischen Gesetzen, den Denknormen gemäß, ver- nunftgemäß, von gedanklicher Konsequenz, richtig gefolgert. 1. verfahren, Schluß; 2. Standpunkt, nach welchem das Sein logisch, vernünftig, Vernunft ist; 3. Betonung des rein Logischen, der idealen Geltungen, des vom Psychologischen unabhängigen Geltens der Denkinhalte. Vgl. Psychologismus, Logik, Wahrheit, Logistik s. Logik (symbolische). Logizität: logischer Charakter, logische Richtigkeit. — 1. Auffassung der Axiome (s. d.) als Postulate des Denkens; 2. die Neigung, psychische Vorgänge als logische Akte (Urteile) aufzufassen (BRENTANO U. (Xoyog, Wortstreit, Polemik gegen etwas, von dem man nur dem Ausdrucke nach abweicht. Wort, Rede, Gedanke, Begriff, Vernunft, Sinn, Denk- gehalt. Im engeren Sinn: schöpferisches Denken, göttlicher, zeitloser Gedanke, schöpferische Weltvernunft, Idee. Ansätze zur Logos-Lehre finden sich schon im Rig-Veda, („honover"), Bibel (das Wort Gottes bei der Schöpfung). Vom Xoyog als der alles durchdringenden Weltvernunft, welche zugleich das ewige ist, spricht zuerst HERAKLIT (XOV kovxog — ydg ndvxcov
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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