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M — Manie.
(s. d.) meint, das Ziel des WoUens und Handelns. v.
Phüosophie des S. ff.; 10. A. Die L. als
ethisches Entwicklungsprinzip, 1900; COHEN, Ästhetik des reinen Gefühls, 1912;
NEURATH, Das Problem des Lustmaximums, Jahrbuch d. Philos.
schaft zu Wien, 1912. — Vgl. Eudämonismus, Glück, Utüitarismus,
Optimismus, Ästhetik.
1. Zeichen für den Mittelbegriff (s. d.) eines Schlusses; 2. Zeichen
die Umstellung der Prämissen („metathesis praemissorum") in einem
(vgl. PRANTL, Gesch. d. Logik II, 1855, ff.; III, 48 f.).
Macht: Wille zur M., s. Wüle (NIETZSCHE).
(Maieutik, Hebammenkunst) nennt SOKRATES
Verfahren, durch Gespräch, Fragen, Zusammendenken (s. Dialektik)
nis zu entbinden, auszulösen, aus der bloßen Potenz in die Wirklichkeit zu
heben (vgl. PLATON, Theaetet 149 B ff.; 210 B f.).
Magie (von den medischen „Magiern"); der Inbegriff magischer,
Fähigkeiten, Prozeduren und Kenntnisse, die sich auf Wahrsagerei,
Astrologie, Zauberei, Geisterbeschwörung u. dgl. beziehen. — Unter
M." naturalis) ist zum Teil eine technische Anwendung der
schaft zu verstehen (F. BACON, De dignitate et augmentis scientiarum III, 5).
— Vgl. AGRIPPA VON NETTESHEIM, Magische Werke, 1855/56; J. B. PORTA,
Magiae naturalis XX, 1561, 1689; F. HARTMANN, Die weiße u. schwarze
o. J.; SCHINDLER, Das magische Geistesleben, 1855; KIESEWETTER,
Geschichte des Okkultismus3, WUNDT, Völkerpsychologie, IV2, f.;
A. LEHMANN, Aberglaube u. Zauberei, 1898. — Vgl. Kabbala,
(NOVALIS).
Magnetismus, tierischer, s. Hypnotismus.
Maior bedeutet den Oberbegriff eines Schlusses, der als Prädikat
Schlußsatzes fungiert, ferner den Obersatz eines Schlusses. Vgl.
A
Makrokosmos s. Mikrokosmos.
Malthusianismus s. Entwicklung (DARWIN U. a.). Den
mus im Darwinismus bekämpft R. GOLDSCHEID (Höherentwicklung u. Menschen-
ökonomie I, 1911; Darwin . . ., 1909). Vgl. L. BRENTANO, Die
Lehre, 1909.
Manichaeismus heißt die von dem Perser Mani (Manes, be-
gründete gnostische Lehre vom zweier des guten Licht-
wesens mit der bösen Macht der Finsternis. Ein solcher Kampf waltet in
ganzen auch zwischen zwei Seelen im Menschen findet er statt. Vgl.
G. FLÜGEL, Mani und seine Lehre, 1862; A. GEYLER, Das System des Mani-
chaeismus, 1875; KESSLER, Forschungen über die Religion I, 1889.
Manie Wahnsinn) bedeutet psychiatrisch eine Art der Psychose, der
geistigen Erkrankung, und besteht in einem Wechsel von Erregung
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Handwörterbuch der Philosophie
- Titel
- Handwörterbuch der Philosophie
- Autor
- Rudolf Eisler
- Verlag
- ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
- Ort
- Berlin
- Datum
- 1913
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC 3.0
- Abmessungen
- 12.7 x 21.4 cm
- Seiten
- 807
- Schlagwörter
- Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
- Kategorie
- Geisteswissenschaften