Seite - 401 - in Handwörterbuch der Philosophie
Bild der Seite - 401 -
Text der Seite - 401 -
Merkelsches Gesetz — Metamathematisch. 401
Menschen in der Natur, 1863; L. BÜCHNER, Die Stellung des M., 2. A. 1872;
CASPARI, Urgeschichte der Menschheit2, 1877; A. MÜLLER, Die Idee der
Menschheit im griechischen Altertum, 1877; B. VETTER, Die moderne Welt-
anschauung u. der Mensch, 4. A. B. CARNERI, Der moderne
1891; W. BÖLSCHE, Die Eroberung des M., 3. A. 1903; A. R. WALLACE, Des
Menschen Stellung im Weltall8, 1903; E. HAECKEL, Über unsere gegenwärtige
Kenntnis vom Ursprung des M., METSCHNIKOFF, Studien über die Natur
des Menschen, 2. A. 1910 (Entstehung des M. durch J. MACK,
Das spezifisch Menschliche, 1904; GUTBERLET, Der H.LHOTZKY,
Die Zukunft der Menschheit, 1907; K. C. SCHNEIDER, Ursprung U. Wesen des
Menschen, 1908; J. POPPER Das Individuum und die Bewertung
menschlicher Existenzen, 1911; UNOLD, Monismus und Menschenleben, 1911;
R. WILLY, Die Gesamterfahrung, 1909; B. KERN, Über den Ursprung der
Fähigkeiten des Menschen, 1912; Darwin and
1911; B. RAWITZ, Der Mensch, 1912. Vgl. Rasse,
lung, Kultur, Anthropologismus, Humanismus, Humanität, Soziologie, Über-
mensch, Subjektivismus, Pflicht, Würde, Aktivismus, Zweck, Ökonomie,
philosophie, Moralstatistik.
Gesetz s. Webersches Gesetz.
Merkmal nota) ist diejenige (vorstellungsmäßig oder rein
begrifflich zu erfassende) Bestimmtheit, Beschaffenheit, durch welche ein Gegen-
stand im Unterschiede von anderen festgelegt erkannt wird. Es gibt
primäre, „konstitutive" und abgeleitete, aus den ersteren folgende, aber nicht
vom Begriff einer Sache untrennbare, „konsekutive", ferner wesentliche und
unwesentliche, konstante und veränderliche, individuelle und spezifische Merk-
male (vgl. B. ERDMANN, Logik 1, 1907, 118 ff.). „Korrelativ" sind M., die
voraussetzen. Der Begriff (s. d.) enthält, sofern er streng logisch ist,
nur wesentliche Merkmale. VgL FRIES, System der Logik, 1811, S. 120 ff.;
BOLZANO, 1837, I, § 64; TWARDOWSKI, Zur Lehre vom
Inhalt u. Gegenstand der Vorstellung, S. 46, 82 f. (M. immer nur Teil
des „Gegenstandes" der Vorstellung, nicht des „Vorstellungsinhalts");
KREIBIG, Die intellektuellen Funktionen, 1909, S. 91; SIGWART, Logik I2,
1904, § 41 f.; 4. A. 1911.
dXXo yevog): Sprung von einem Gebiet auf ein fremdes
heim Argumentieren und Beweisen. Vgl. ARISTOTELES, De coelo I 1, 268 b 1;
orat. IX.
nennt SCHOPENHAUER die Wahrheit eines welches
unmittelbar seinen Grund in den formalen Bedingungen alles Denkens hat.
Wahrheiten sind die Denkgesetze (Vierfache Wurzel, § 33).
(metageometrisch) heißen jene Spekulationen,
welchen der Euklidische, dreidimensionale Raum als Spezialfall eines
(rein begrifflich konstruierten) „Raumes" (von anderem „Krüm-
mungsmaße", ohne Gültigkeit des Summe der
winkel größer oder kleiner als 2 R) erscheint. Aus der Möglichkeit, n-dimen-
sionale Mannigfaltigkeiten zu denken, welche sich anders verhalten als der
Euklidische Raum, folgt nichts gegen die Apriorität der Raumform überhaupt.
Vgl. Raum.
Handwörterbuch. 26
zurück zum
Buch Handwörterbuch der Philosophie"
Handwörterbuch der Philosophie
- Titel
- Handwörterbuch der Philosophie
- Autor
- Rudolf Eisler
- Verlag
- ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
- Ort
- Berlin
- Datum
- 1913
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC 3.0
- Abmessungen
- 12.7 x 21.4 cm
- Seiten
- 807
- Schlagwörter
- Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
- Kategorie
- Geisteswissenschaften