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Handwörterbuch der Philosophie
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Methodenlehre — Milieu. 407 DUHAMEL, Des methodes dans les sciences de raisonnement, 1866 f.; COURNOT, Des methodes dans les sciences du raisonnement, 1865; JEVONS, Leitfaden der Logik, 1906, S. 213 ff.; E. MACH, Erkenntnis u. Irrtum2, 1906; LOTZE, 1880; 3. A. 1912: SIGWART, Logik4, 1911; WUNDT, Logik8, 1906—08, 3 Bde.; R. HÖNIGSWALD, Beiträge zur Erkenntnistheorie und Methodologie, 1906; Kantstudien XVII, 1912 (Der „Objektgedanke" als Quelle der systematischen Einheit der Methoden); F. Studien zur Methodenlehre u. Erkennt- niskritik, R. HERBERTZ, Studien zum Methodenproblem u. zu seiner Geschichte, 1910; H. RICKERT, Die Grenzen der naturwissenschaftlichen Begriffsbildung, 1896—1902; A. DÖRING, Grundlinien der Logik als einer Methodenlehre, 1912; A. STÖHR, Lehrbuch der Logik, 1911; VAIHINGER, Die Philosophie des Als ob, 1911; E. J. HAMILTON, Erkennen u. Schließen, 1912; OSTWALD, Die Forderung des Tages2, 1911. — Vgl. Wissenschaft, Geschichte, Naturwissenschaft, Gesetz, Hypothese, Fiktion, Idealismus, Logik, Psychologie, Psychophysik, Erkenntnistheorie, Transzendental, System, Scholastik. M e t h o d e n l e h r e s. Methode. Die Einteilung der Logik in Elementar- Methodenlehre ist seit KANT üblich. — Unter der „transzendentalen" M. versteht KANT die „Bestimmung der formalen Bedingungen eines vollständigen Systems der reinen Vernunft" (Krit. d. rein. Vernunft, S. 544 ff.). M e t h o d i s c h : mit Methode, planmäßig. Vgl. Idealismus („methodischer Idealismus": COHEN u. a.). Vgl. N. HARTMANN, Logos III, 1912. Methodo log i s ch : die Methode betreffend, zur Methodenlehre dologie) gehörend. M i k r o k o s m o s die kleine d. h. der Mensch als im Kleinen, als Spiegel oder Abbild des Universums, als Konzen- tration der Elemente und Kräfte des Universums, so daß aus der Natur des Menschen die Natur des des Makrokosmos der großen zu erkennen ist. Analogien zwischen Mensch und finden sich schon bei ANAXIMENES, PYTHAGORAS, HERAKLIT, EMPEDOKLES, DEMOKRIT, PLATON IV, 27; Philebus 30), ARISTOTELES (De anima III, 8; vgl. Phys. VIII 2, 252 b 26), den Stoikern, PLOTIN U. a. kommt bei BOETHIUS vor (Opera, p. 659). Als M. fassen den Menschen auf: JOH. SCOTUS ERIUGENA, HUGO VON ST. VICTOR, THOMAS VON AQUINO, Meister ECKHART, NICOLAUS CÜSANUS, AGRIPPA, PARACELSUS, G. BRUNO, J. BÖHME, LEIBNIZ (S. Monade), HERDER, GOETHE, SCHOPENHAUER, SCHEL- LING, LOTZE (Mikrokosmos5, 1896 f.), EMERSON u. a. Vgl. A. MEYER, Wesen Geschichte der Theorie vom Mikro- und Makrokosmos, 1900. Mil ien (Ausdruck von GOETHE), Inbegriff der Verhältnisse und Bedingungen des Lebens, welche auf die Organismen modifizierend einwirken, teils direkt, teils durch die Reak- tionen, welche für die Anpassung (s. d.) der Lebewesen an ihr (neues) M. nötig sind (vgl. Entwicklung). Vom „Naturmilieu" ist das „Kultur- milieu", bzw. das „soziale Milieu" zu unterscheiden, von welchem die Individuen mehr oder weniger beeinflußt werden und welches auch auf das geistige Schaffen, insbesondere auch auf das künstlerische von Einfluß ist. Im Laufe der Entwicklung wird die Menschheit ihrem M. gegenüber immer
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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