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Handwörterbuch der Philosophie
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418 — Moral insanity. RATZENHOFER, Der positive M., 1889; W. v. REICHENAU, Die monist. Philo- sophie, RIEHL, Zur in d. Philos. d. Gegenwart, 3. A. 1908; System einer neuen Metaphysik, 1888 ff,; J. SACK, Monist. Gottes- und Welt- anschauung, 1899; H. SCHMIDT, M. und Christentum, 1906; Der Kampf um die Welträtsel, 1900; M. L. STERN, Philos. u. naturwissenschaftlicher M., 1885; Monistische Ethik, 1911; D. FR. STRAUSS, Der alte u. der neue Glaube, 1872; J. TAUSSAT, Le monisme et Panimisme, 1908; J. UNOLD, Der M. und seine Ideale, 1908; M. und Menschenleben, 1911; M. VENETIANER, Der Allgeist, 1874; M. VERWORN, Naturwissenschaft u. Weltanschauung, 1904 („Psycho- monismus", s. d.); B. VETTER, Die moderne Weltanschauung u. der Mensch4, 1903; J. G. VOGT, Realmonismus, 1908; M. BRUNNER, Wesen u. Ziele des M., 1912; B. WILLE, Das lebendige All, 1905; R. WILLY, Der 1909; WUNDT, System d. 1907; P. VOLKMANN, Die Eigen- art der Natur u. der Eigensinn des Monismus, PETRONIEVICS, Prinzipien der Metaphysik I 2, 1912, 259 ff.; R. KRONER, Zur Kritik des philos. Monis- mus, Logos III, 1912; J. A. Die Einheitslehre (Monismus) als Re- ligion2, 1899; Monismus, 1889; J. WENDLAND, M. in alter u. neuer Zeit, 1908; A. HINZE, Grundlagen des M., 1909. — Vgl. Identitätsphilosophie, Seele, Leib, Natur, Gott, Einheit, Vielheit, Evolutionismus, Dualismus, Panpsychismus, Pluralismus, Parallelismus, Kausalität, Energie, Kraft, Materie, Leben, Religion, Positivismus, Mechanistisch, Spinozismus, Politik. Monolemmatisch Schluß mit einem einzigen Vorder- satz, verkürzter Schluß. Vgl. Enthymem. Monomanie einzig; Wahnsinn) heißt (seit ESQUIROL> das Leiden an fixen Ideen oder an krankhaften Sondertrieben. Vgl. Zwangs- vorstellung. heißt die Theorie der Abstammung aller Organismen (bzw. der Menschen) von einer einzigen Art (HAECKEL U. a.). Gegensatz: (Annahme einer Mehrheit ursprünglicher Arten). einzig; Seele) heißt die Lehre, daß die Einzelseelen nur Modifikationen einer universalen Seele sind von Brabant, u. a.). Vgl. Averroismus, Gott (Pantheisten). einzig; faös* Gott) ist (als Theismus) der Glaube an einen einzigen, persönlichen, von der verschiedenen, sie be- herrschenden und lenkenden Gott. Vgl. Henotheismus, Gott, Religion. Moral (von mores, Sitten; moralis, sittlich), bedeutet: 1. Sittlichkeit (s. d.), insbesondere die subjektive oder die historisch-sozial bedingte, sich ent- wickelnde Sittlichkeit; 2. Sittenlehre, Ethik (s. d.), Zusammenfassung von Sittenregeln. — NIETZSCHE unterscheidet Sklaven- und Herrenmoral (s. lichkeit). Vgl. LIPPS, Die ethischen Grundfragen, 1905, S. 1. — VgL Moralität. Moral insanity (PRICHARD): moralisches Irresein, Mangel an sittlichen Gefühlen und Trieben, an Empfänglichkeit für die schiede von gut und böse, recht und unrecht im Gefolge von Schwachsinn
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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