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Handwörterbuch der Philosophie
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Natura naturalis — Naturphilosophie. Die Einseitigkeit des N. betonen die (s. d.), FICHTE, HEGEL, WUNDT, EUCKEN (Die Einheit des Geisteslebens, 1888, S. 7 ff.), PAULSEN (Philosophia 1908), KÜLPE (Die Philos. der Gegenwart5, 1911), R. OTTO (Naturalistische u. religiöse 1909), BERGSON, J. WARD and 1907), BALFOUR U. a. Vgl. L. BERG, Der N., 1892; DORNER, Pessimismus, Nietzsche u. 1911. Vgl. Aktivismus, Idealismus, Monismus, Geist, Kultur, Natura naturans s. Natur. Natura non facit saltus: Die Natur macht keine Sprünge LEIBNIZ, Philos. Botanica, 1751, KANT, GOETHE U. a.); der Stetigkeit (s. d.). Naturell ist die im wesentlichen angeborene, individuell Beschaffenheit und Stärke des seelischen Reagierens, des Fühlens, Strebens, Auffassens, Denkens, insbesondere die natürliche Disposition zu individuell be- stimmter Gefühls- und Triebreaktion. Vgl. HAGEMANN, Psychologie8, S. 266 f. — VgL Temperament, Charakter. Naturgesetz s. Gesetz. Naturismus ist die Ansicht, daß die Vergötterung von die primitive Religion (s. d.) ist. Naturkausalität s. Kausalität, Parallelismus. naturalis): zur Natur (s. d.) gehörig; der Natur eines Wesens entspringend, dem Wesen eigentümlich, in der der Dinge begründet; den Naturgesetzen gemäß, aus ihnen ableitbar, begreif- lich; durch Kultur oder Technik nicht verändert, in ursprünglicher heit verblieben. Gegensatz: außer-, über-, widernatürlich, gewaltsam, frei, künstlich, kulturell, geistig, sittlich. Vgl. ARISTOTELES, De gener. et corrupt. I 2, 11; Phys. II 1, 33 ff.; THOMAS, Sum. theol. I, 82, 13, 2 c); CHR. WOLFF, Vernünftige Gedanken von Gott . . ., I, § 630. VgL Supranaturalismus. Auslese s. Entwicklung, Selektion. — N. heißt die der Logik vorangehende unreflektierte logisch-richtige Denkweise. — Religion s. Religion. — Weltbegriff s. Weltbegriff. — Natürliches Licht s. Lumen naturale. („philosophia naturalis" schon bei SENECA; ARISTOTELES U. a. „Physik" im weiteren Sinne; bei CHR. WOLFF U. a. „Kos- das englische Wort „natural philosophy" bedeutet Physik und Chemie) ist die (materiale) Prinzipienlehre der Naturwissenschaften, die Analyse der naturwissenschaftlichen Grundbegriffe (Raum, Materie, Bewegung, Kraft, Energie, Leben usw.) nach ihrem Erkenntniswert und gehalt, sowie die synthetische Zusammenfassung der allgemeinen Ergebnisse der Naturwissenschaft zu einem einheitlichen Ganzen. Die N. kann nicht rein spekulativ, „konstruktiv" vorgehen, sondern muß, wenn sie kritisch sein im Lichte erkenntniskritischer Besinnung die Tatsachen und Begriffe Naturwissenschaft selbst einheitlich verarbeiten; die schon innerhalb der Natur- wissenschaft auftretenden allgemeinen Hypothesen hat sie auf ihre
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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