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Handwörterbuch der Philosophie
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460 Olfaktometer — Ontologie. wird" (KREIBIG, Die intellektuellen Funktionen, 1909, S. 330). Das schon G. BRUNO, LOCKE, LICHTENBERG U. a. angedeutete Prinzip betonen» besonders AVENARIUS (Philos. als Denken der . . ., 1876) und E. MACH. Nach letzterem sind die Methoden der Wissenschaften Ökonomischer Natur. Die Naturwissenschaft hat zum Ziel den samsten, einfachsten begrifflichen Ausdruck". „Die Wissenschaft kann als eine Minimumaufgabe angesehen werden, welche darin besteht, vollständig die Tatsachen mit dem geringsten darzu- stellen." Die Denkökonomie ist ein logisches Ideal, der oberste Grundsatz Verarbeitung des Erfahrungsmaterials durch das Denken (Die ökon. Natur der physikal. Forschung, 1882; Die Mechanik4, S. 6, 519, 527; 6. A. 1908; u. 1906, S. 134, 174 u. ö.). Den Wert der Denkökonomie auch OSTWALD, GOLDSCHEID, JERUSALEM, VAIHINGER, KLEINPETER, CLIFFORD, STALLO, PEARSON, P. VOLKMANN, POINCARE, W. FRANKL, der Spar- und Wirtschaftsökonomie unterscheidet zur theorie, 1904, S. 263 ff.), H. CORNELIUS U. a. Daß die Denkökonomie schon die obersten Bedingungen des Erkennens- voraussetzt (die logisch-transzendentalen Grundlagen desselben, das ideale Ziel einheitlichen Zusammenhanges u. daß sie nur sekundäre Bedeutung und die Einheit, welche die Vernunft anstrebt, „nicht bloß ein Ökonomischer Grundsatz der Vernunft, sondern inneres Gesetz der Natur", nicht ein „bloß. Ökonomischer Handgriff der Vernunft, um sich so viel als möglich Mühe zu ersparen", sondern die Idee einer objektiven Einheit (KANT, Krit. der reinen Vern.; Anhang zur transzendentalen Dialektik) bzw. die Forderung: nach eindeutiger Bestimmtheit der wahre Sinn der Denkökonomie ist, lehren KANT, RIEHL, HUSSERL (Logische Untersuch. I, 197 ff.), HÖNIGSWALD (Zur Kritik der Machschen Philosophie, 1903, * S. 40 ff.), EWALD (R. Avenarius, S. 101 ff.), RICKERT, WUNDT, DRIESCH (Ordnungslehre, 1912), CASSIRER U. Vgl. Eindeutigkeit, Begriff, Ding (MACH). Olfaktometer: Instrument zur Messung der Empfindlichkeit die auch beim Menschen sehr groß ist. Das (von ZWAARDEMAKER) wird ergänzt durch den „Geruchsverstärker" (von E. HERR- MANN). (Ontogenese): Entwicklung des Individuum, Vgl. Biogenetisch. (ontologia, zuerst vgl. Ontosophia, 1656; vom Seienden): allgemeine Seinswissenschaft, Lehre vom Seienden solchen und dessen Grundbestimmungen, allgemeinen Eigenschaften. Bei PLATON tritt sie als „Dialektik", bei ARISTOTELES und den Scholastikern als Philosophie", bzw. Metaphysik d.) auf. Bei CHR. WOLFF wird sie zum ersten Teil der Metaphysik („Ontologia seu philosophia prima est scientia in genere, seu quatenus ens est"). — quae de ente in genere et agit" (Philos. prima sive Ontologia, 1730, § 1, 73; Ver- nünftige Gedanken von Gott . . . I; vgl. H. PICHLER, Über Chr. Wolffs tologie, 1910). KANT setzt an die Stelle der die „Transzendentalphilosophie" (s. d.). Diese Art der ist ein „System aller Verstandesbegriffe und Grundsätze,,
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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