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Handwörterbuch der Philosophie
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478 Passio Per impossibile. deutig den Begriffen und deren Verbindungen zugeordneten Zeichen (vgL schon LEIBNIZ, Opera ed. Erdmann, S. 701 a). Vgl. OSTWALD, Vorträge u. Abhandlungen, 1904. — Vgl. Logik (mathematische). Leiden, passiver Zustand, Affektion, Erregung, Affekt, Leiden- schaft (s. d.). Vgl. STÖCKL, Lehrb. d. Philos. II8, 1912. Vgl. Transzendental. Passivität ist das Korrelat der Aktivität (s. d.). Im Seelischen gibt es nur relative P., „Reaktivität". Vgl. Materie, Leiden.. Passivismus: Standpunkt des passiven Geschehenlassens insbesondere im Sozialen. Gegensatz: Aktivismus (s. d.). Vgl. R. GOLDSCHEID, Kritik d. Wülenskraft, 1905, K. 12. Pathetisch eine Erregung ausdrückend. Über das Pathe- tisch-Erhabene als würdevolles Ertragen des Leidens vgl. SCHILLER, Über das Erhabene, 1801. Pathognomisch s. Sprache. Pathologisch: krankhaft, abnorm; bei KANT: sinnlich bedingt (vgl. Liebe). Vgl. Traum, Genie. Pathos Zustand, Leiden, Erregung, Affekt, Leidenschaft (s. Schon ARISTOTELES stellt das nd'&og dem Ethos dem Charakter gegen- über (Eth. Nicom. VII 2, 1155 b 10). — Vom „Pathos Distanz", welches den „vornehmen" Menschen vom Herdenmenschen trennt, zwischen diesem und jenem eine Rangordnung herstellt, spricht NIETZSCHE. heißt die Philosophie der Kirchenväter („patres der Begründer der christlichen die unter dem der antiken Philosophie (Stoizismus, Piatonismus, Philon, stehen. Zu ihnen gehören TATIAN, JUSTINUS, MINUCIUS FELIX, THEOPHILOS, HIPPOLYTOS, LACTANTIUS, U. a., CLEMENS DRINUS, GREGOR VON NYSSA, GREGOR AUGUSTINUS U. a. Vgl. Patrologiae cursus 1840 ff., 1857 ff., 1879 ff.; Bibl. der Kirchenväter (Auswahl), 1869 ff.; J. Philosophie der Kirchenväter, STÖCKL, Gesch. d. christl. Philos. zur der Kirchenväter, 1891; Lehrbuch der 1909 f.;. BARDENHEWER, Patrologie2, 1901; SCHMID, Grundlinien der 1904. heißt die Lehre des Mönches PELAGIUS (um 400) von der durch den Sündenfall nicht beeinträchtigten Willensfreiheit des Menschen (dagegen AUGUSTINUS U. a.). Vgl. WÖRTER, Der P., 2. A. 1874. Per s. Konversion. Peraten: eine mit den Ophiten (s. d.) gnostische Sekte. Lehre von der fortschreitenden Vervollkommnung, von der Vervollkommnungsmöglichkeit der Menschheit. — ist die Verlegung des sittlichen Zweckes in die (individuelle) Vervollkomm- nung aller positiven Anlagen und Kräfte des Menschen. VgL Sittlichkeit. Per Impossibile s. Ductio.
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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