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Handwörterbuch der Philosophie
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Periodizität — Perseveration. Periodizität: periodische Wiederkehr bestimmter Vorgänge. der P. im Organischen und Seelischen vgl. W. FLIESS, Der Ablauf des 1906; H. SWOBODA, Die Perioden des menschlichen Organismus, 1904; zur Grundlegung d. Psychol., 1905; JODL, Lehrbuch der Psychologie 1909, 180 f. von den den Wegen des Lykeions in Athen, auf denen Aristoteles lehrte, daher „peripate- tisch", im Umherwandeln): Schüler und Anhänger des ARISTOTELES, dessen Weltanschauung charakterisiert ist durch die Unterscheidung von Form (s. und Materie (s. d.), Wirklichkeit (s. d.) und Möglichkeit, Vermögen (s. durch die Lehren von der Objektivität der Qualitäten (s. d.), von der Seele (s. d.) als „Entelechie" (s. d.) des organischen Körpers, vom tätigen und leiden- den Intellekt (s. d.), von Gott (s. d.) als dem „ersten von der keit der (s. d.), von den „Sphärengeistern", von der Tugend (s. d.) Tüchtigkeit der Seele und dem Einhalten der richtigen Mitte, von der sozialen, Natur Menschen, von der Herrschaft des Zweckes in der u. a. des Altertums und früheren Mittelalters, die z. Teil die aristotelischen modifizierten (vgl. Naturalismus) sind: THEOPHRASTOS von Lesbos, NOS, EUDEMOS von Rhodos, STRATON von LYKON, von Messene, ARISTON von Keos, STASEAS, KRITOLAOS, von KRATIPPOS, ANDRONIKOS von Rhodos, von ALEXANDER von Aigai, NIKOLAUS von Damaskus, ASPASIUS, von Aphrodisias, THEMISTIUS, PHILOPONUS, SIMPLICIUS U. a.. (teilweise Eklektiker). — Zu den Scholastikern, welche den (teilweise in Verbindung mit Augustinischen u. a. Elementen) christlich fizierten, gehören ALBERTUS MAGNUS, THOMAS VON AQUINO, DUNS SCOTUS u. a. In der Renaissance tritt der teils in averroistischer (s. teils in (s. d.) Form auf, reiner bei GENNADIUS, GAZA, MELANCHTHON, GOCLENIUS, CAMERARIUS, SCHEGK U. a. — Im 19. Jahrhundert kommen aristotelische Elemente besonders in der (s. Scholastik), dann auch bei HEGEL, TRENDELEN BÜRG, F. BRENTANO U. zur Geltung. VgL ARISTOTELES, WW. 1831—70; F. BIESE, Die Philos. des Aristoteles, 1834—42; SIEBECK, Arist., 2. A. 1906; BRENTANO, A. U. S. ansch., 1911. VgL Kantianismus, Organon, Entwicklung, Prinzip, Tragisch Kategorie. Peripetie Umschlag): plötzlicher Schicksalswechsel Drama. Vgl. ARISTOTELES, Poet. 11, 1452 a 22. Per se an sich, durch sich, selbständig, für sich seiend. So ist nach den Scholastikern die Substanz „per se", während das nur „per aliud" besteht. Perseveration heißt das „langsame, unter der sich vollziehende Ab- oder Ausklingen psychischer Vorgänge", „besonders dann, wenn es sich lange hinzieht, was sich dadurch bekundet, daß ein Inhalt, der schon verschwunden ist, ohne assoziative Beziehungen wiederkehrt, scheinbar ,frei wie manche Tageserlebnisse vor dem Einschlafen, ja schließlich immer wiederkehrend sich uns aufdrängt nicht loszubekommen ist" (OFFNER, Das Gedächtnis2, 1911, S. 23 Vgl. LIPPS, Psychologie, 3.
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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