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Handwörterbuch der Philosophie
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Philosophie. 491 Logik II2, 631). Sie gliedert sich in genetische und systematische Philosophie (Einleit., S. 85) oder in Erkenntnis- und Prinzipienlehre. Ähnlich definiert die Ph. W. JERUSALEM (Einleit. in d. Philos.4, 1909). „Weltanschauungs- ist sie nach H. GOMPERZ (Weltanschauungslehre I, 1905). Als Erkenntniskritik oder als Wissenschaft von den Prinzipien der Er- kenntnis und des Handelns (der Kultur überhaupt) bestimmen die Philosophie hauptsächlich die „Neukantianer". Nach RIEHL ist sie „allgemeine Wissen- schafts- und praktische Weisheitslehre", zuhöchst „Kunst der Geistesführung" (Der philos. Kritizismus II 2, 1887, S. Zur in d. Philos.2, 1904, S. 9, 22 f.). Nach H. COHEN hat sie die Aufgabe, die Wissenschaft selbst und die Kultur zum Verständnis ihrer Voraussetzungen zu bringen" (Ethik2, 1907, S. 482). Vgl. NATORP, Philos., 1911. Als allgemeine Wertwissenschaft kritisch-normativer Art bestimmen die Ph. WINDELBAND („kritische Wissenschaft von den allgemeingültigen Werten", „Wissenschaft von den Prinzipien der absoluten Beurteilung", Präludien3, 1907, S. 51 ff.), RICKERT, J. COHN U. a. — Nach NIETZSCHE bestimmt der Philosoph als Gesetzgeber die „Rangordnung der Werte". Als Geisteswissenschaft, Wissenschaft vom Geistigen fassen die Ph. auf BENEKE (Ph. ist angewandte Psychologie), LIPPS (Wissenschaft der innern Er- fahrung") u. a.; vgl. auch A. MARTY (Was ist Philos.? 1897) und A. MEINONG (Gegenstandstheorie, 1904, S. 43). Über den Begriff der Ph. vgl. TROXLER, Über Ph., 1830; H. SCHMID, Vorlesungen über das Wesen der Philosophie, 1831; E. ZELLER, Vorträge u. Abhandlungen II, 1877; RIEHL, Über Begriff u. Form der Ph., 1872; DILTHEY, Einleit. in die Geisteswissenschaften Kultur der Gegenwart I, 6 (Ph. = „die Grundwissenschaft, welche Form, Regel und Zusammenhang aller Denkprozesse zu ihrem Gegenstand hat, die von dem Zweck bestimmt sind, gültiges Wissen hervorzubringen"); SIMMEL, Grundprobleme der Philosophie, 1910; G. F. LIPPS, Mythenbildung u. Erkenntnis, 1907; KÜLPE, Einleit. in d. Philos.4, 1910, S. ff.; ADICKES, Zeitschr. f. Philos., 117 Bd.; RENNER, Das Wesen d. Philosophie, 1905; ST. GARFEIN-GARSKI, Über das Wesen der Philosophie, 1909; P. HÄBERLEIN, Wissenschaft u. Philosophie, 1910 f.; DRIESCH, lehre, 1912. Einführungen in die Philosophie, u. dgl.: von HERBART, STRÜMPELL, PAULSEN, KÜLPE, JERUSALEM, H. CORNELIUS, WUNDT, RIEHL, WENTSCHER, ARNOLDT (Gesammelte Schriften III, 1910), R. RICHTER, EISLER, KOPPEL- MANN (Einführung in die Weltanschauungsfragen, 1911), H. RICHERT, EUCKEN U. a. Vgl. die philos. Lesebücher von MENZER U. DESSOIR (3. A. 1910) u. a.; FRISCHEISEN-KÖHLER, Moderne Philosophie, 1907; SCHULTE- TIGGES, Philos. Propädeutik2, 1904; A. RAUSCH, Elemente der Philos., 1909; P. VOGT, Leitfaden der philos. Propädeutik, 1911; R. FRITZSCHE, Vorschule der Philos., 1906; M. APEL, Wie studiert man Philosophie? 1911; L. STEIN, Philos. Strömungen der Gegenwart, 1908; Weltanschauung, in Darstel- lungen von Dilthey, Groethuysen u. a., 1911; Enzyklopädie der Wissenschaften, hrsg. von A. I, 1912; Die Philosophie der Gegen- wart. Eine internationale Jahresübersicht, hrsg. von A. ff.; Jahrbücher d. Philos. I, 1913; R. HERBERTZ, Philos. u. Wissenschaften, 1913.
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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