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Phlegmatisch — Phrenologie. 493
Bedürfnissen der Gesellschaft empfängt die Philosophie ihre Probleme wie die
Materialien zu deren Lösung"; drittens der individuelle, der
faktor, der für die Auswahl und Verknüpfung der Probleme wie für die Aus-
schleifung der Lösungsbegriffe in Betracht kommt (Lehrbuch der Geschichte
d. Philos.5, 1910). — VgL J. J. BRUCKER, Historia critica philosophiae,
2. A. 1767; J. G. BUHLE, Lehrbuch der Geschichte der Philos., 1796—1804; Ge-
schichte der Philos., 1800—05; W. G. TENNEMANN, Geschichte d.
Philos., 1798—1819; H. RITTER, Gesch. d. Philos., 1829—53; HEGEL, Vorles.
über die Gesch. d. Philos., 2. A. 1840 f.; A. SCHWEGLER, Gesch. d. Philos. im
Umriß, 1848; neue Auflage in der Univ.-BibL; J. E. ERDMANN, Grundr. d.
Gesch. d. Philos., 1866, 4. A. 1906; E. DÜHRING, Krit. Gesch. d. Philos.,
1869, 4. A. 1894; A. STÖCKL, Lehrb. d. Geschichte d. Philos.8, 1889; WINDEL-
BAND, Lehrbuch der Gesch. d. Philos.6, 1912; Gesch. der Philos.5, f.;
Gesch. der alten Philos.2, 1894, 3. A. E. ZELLER, Die Philos. der Griechen,
A. ff.; Grundriß d. Gesch. d. Philos.9, 1908; Gesch. der deutschen
UEBERWEG-HEINZE, Grundr. d. Gesch. d. Philos., A. ff.,
11. A. J. BERGMANN, Gesch. d. Philos., 1892—93; d.
Philos., 1854 R. FALCKENBERG, Gesch. der Hilfs-
buch d. Gesch. d. Philos. seit Kant2, 1907; HÖFFDING, Gesch. d. Philos.,
1894—96; K. VORLÄNDER, Geschichte d. 1911; W. KINKEL, Gesch.
d. Philos., 1906 f.; DEUSSEN, Allgemeine Gesch. d. Philos., 1894 ff.; 2. A.
Die Philos. der Griechen, 1911; A. DÖRING, Gesch. d. griech. Philos. 1903;
J. BAUMANN, Gesch. d. Philos., 1890; Deutsche u. außerdeutsche Philos. der
letzten Jahrzehnte, 1903; SIEBERT, Abriß der Gesch. d. Philos.2, 1907;
Gesch. d. deutschen Philos. seit 1905; REHMKE, Grundr. d.
Gesch. d. Philos., 1896; 2. A. 1912; R. EISLER, Philosophen-Lexikon, 1912;
A. MESSER, Geschichte der Philos., 1912. — Kultur der Gegenwart I5, 1909;
UPHUES, Gesch. der Philos. als Erkenntniskritik, 1909; MANNHEIMER, Gesch.
d. Philos., 1903/8; GRAMZOW, Gesch. d. Philos. seit Kant, 1904 f. — VgL die
Literatur bei: Scholastik, Erkenntnistheorie, Logik, Naturphilosophie, Meta-
physik, Ethik, Ästhetik, Soziologie, Religionsphilosophie, Psychologie, Patristik,
Weltanschauung.
Phlegmatisch s. Temperament.
Phoronomie Bewegung): Bewegungslehre, Lehre von den Ge-
setzen der Bewegung als Quantum ohne Berücksichtigung der Qualität des
Beweglichen, des Dynamischen (vgl. KANT, Metaphys. Anfangsgründe der
Naturwissensch., S. XX). Vgl. Kinematik.
Licht): Gesichtshalluzinationen. Phonismen: Ge-
hörshalluzinationen.
Phrenologie als Sitz des Geistes; Ausdruck von SPURZ-
ist die Lehre vom Zusammenhange bestimmter geistiger Eigenschaften
(z. B. Sprach-, Orts-Sinn u. dgl.) mit bestimmten Partien des Gehirns, die in
der Schädelform zum Ausdruck kommen sollen (Kranioskopie, Kraniologie), was
nicht oder nur sehr wenig zutrifft. In der von F. J. GALL begründeten
sind die Anfänge einer Lehre der Gehirnlokalisation (s. Seelensitz) gegeben,
aber mit unzureichender Psychologie (Annahme vieler Seelenvermögen und
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Buch Handwörterbuch der Philosophie"
Handwörterbuch der Philosophie
- Titel
- Handwörterbuch der Philosophie
- Autor
- Rudolf Eisler
- Verlag
- ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
- Ort
- Berlin
- Datum
- 1913
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC 3.0
- Abmessungen
- 12.7 x 21.4 cm
- Seiten
- 807
- Schlagwörter
- Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
- Kategorie
- Geisteswissenschaften