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Handwörterbuch der Philosophie
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538 Baumschwelle des — Reaktionsversuche. des allgemeinen Weltraumes und der aus ihr wirkenden schöpferischen Urkraft2, 1901; A. WIESSNER, Die wesenhafte oder absolute Realität des Raumes, 1877; V. HENRY, Über die Raumwahrnehmung des Tastsinnes, 1898; A. KIRSCHMANN, Die Dimensionen des Raumes, B. PETRONIEVICS, Prin- der Metaphysik, I 1, 1904, 171 ff., u. I 2, 1912; Die typischen Geome- trien u. das Unendliche, 1907 (R. = „reine Ordnungsform des Nebeneinander- der realen Inhalte", der R. ist endlich und besteht aus diskreten, ausdehnungslosen realen Punkten); WITASEK, Psychol. der Raumwahrnehmung Auges, 1910; G. LECHALAS, sur et le L. GIL- BERT, Neue Energetik, DRIESCH, Ordnungslehre, S. 108 ff. (R. '= •eine der „Anordnungsbesonderheit"); NATORP, Dielog. Grundlagen der exakten Wissensch., 1910, S. 312 (Der Euklidische R. ist eine Bedingung möglicher Erfahrung, d. h. für die „eindeutige gesetzmäßige Bestimmbarkeit von Exi- stenz in der Erfahrung"; er beruht auf der Notwendigkeit des A. MÜLLER, Das Problem des absoluten Raumes, 1911; STÖCKL, Lehrbuch d. Philos. II8, 1912; E. R. JAENSCH, Über die Wahrnehmbarkeit des Raumes, Z. f. Psychol., Ergänzungsband VI; W. POPPELREUTER, Zeitschr. f. TsychoL, Bd. 58, 1910; R. HÖNIGSWALD, Jahrbücher der Philos. I, 1913; HERBERTZ, Die Philos. des Raumes, 1912. — Vgl. Dimension, Ort, Unendlich, "Teilbarkeit, Stetigkeit, Mathematik, Tiefe, Lokalisation, Projektion, Gesichts- sinn, Tastsinn, Ausdehnung, Körper, Materie. des bedeutet die kleinste Distanz, in welcher zwei Tasteindrücke eben noch (zugleich: Simultanschwelle, oder nach- Sukzessivschwelle) als doppelt aufgefaßt werden können. Sie variiert von mm (Zungen-, Fingerspitze) bis zu 68 mm (Rücken, Oberarm). Ab- hängig ist die R. vom Zustand des Tastorgans und von der Übung. Vgl. WUNDT, Grundriß der 1902, S. 127; Grundz. d. phys. Psychol. 1903, 440 ff. Raumsinn: Fähigkeit der Lokalisation, der räumlichen Orientierung. Vgl. E. H. WEBER, Über den R., 1852. Reaktion: Gegen-, Rückwirkung; Antwort auf einen Reiz (vgl. Emp- findung, Psychisch). Alles Geschehen in der beruht auf Reaktion der Wesen gegenüber erlittenen Störungen des „Gleichgewichts" (im weitesten Insbesondere gibt es Reaktionen im physiologischen und psychischen Leben (vgl. Aktivität, Passivität), sowie in der Geschichte (vgl. Gegensatz), wo immer wieder Gegenwirkungen gegen einseitig-extrem sich gestaltende Aktionen Verhältnisse erfolgen. — Die „Reaktivität" (E. v. HARTMANN) ist von der :Aktivität (im engern Sinne) zu unterscheiden. Reaktionsmethode, psychologische, ist eine Kombination der Ein- drucks- mit der Ausdrucksmethode. Sie beginnt mit dem Einwirkenlassen «eines Reizes und endet mit einem Ausdruckssymptom, etwa einer reaktion (vgl. WUNDT, Grdz. d. phys. Psychol. 1908, 34 f.). bestehen in der Anregung von Willensvorgängen Sinnesreize und in der Registrierung der Bewegungsreaktionen, in welche «der Willensvorgang — nach Erledigung psychischer Arbeit (Assoziation, Er- kennung, Wahlvorgang, Unterscheidung usw.), die der Versuchsperson auferlegt mündet (Einfache — zusammengesetzte Reaktion). Die R. dienen der
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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