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Handwörterbuch der Philosophie
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564 Religionsphilosophie. beeinflußt); F. STEUDEL, Die R. im Lichte monistischer Weltanschauung, 1909; E. HORNEFFER, Die künftige R. 1909; Der Priester, 1912; DURK- Les de la vie religieuse, H. MANDEL, Die Kenntnis des Übersinnlichen I: 1911. — Vgl. die Literatur im nächsten Artikel. — Vgl. Gott, Glaube, Wissen, Mythus, Soziologie, Fetischismus, Atheismus, Totemismus, Monismus. ist die Wissenschaft von den Prinzipien der Religion und der Religionswissenschaft, die Theorie und Kritik der Religion, die Untersuchung des Wesens, Ursprungs und der Bedeutung der R. in deren Beziehung zum Geistesleben, zur Kultur, zur Weltanschauung. Die R. stützt sich auf die religiöse Erfahrung als subjektives Erleben, wie es die psychologie beschreibt, analysiert und genetisch untersucht, welche nicht bloß als Individual-, sondern auch als Völkerpsychologie (s. d.) berück- sichtigen ist, ferner auf die vergleichende Religionswissenschaft und die Religions sowie die Soziologie. Sie selbst aber bleibt weder bei der subjektiven noch der objektiven Erfahrung stehen, sondern prüft kritisch die Quellen und Voraussetzungen religiöser Urteüe, Postulate und Wertungen (Logik und Erkenntniskritik der Religion), um dann erst die Bedeutung der religiösen Grundbegriffe und Gebilde für die allgemeine und Lebensanschauung zu bestimmen, nachdem sie einmal die Idee der Religion, das von allen Äußerlichkeiten des historisch Gewordenen gereinigte innerste Wesen der Religion und des religiösen Willens und Erlebens begriff- lich fixiert hat (vgl. Religion). Die R., die zuerst rein spekulativ, dann auch kritisch vorgeht, zieht jetzt vielfach psychologische und soziologische Untersuchungen heran. — Vgl. außer älteren Schriften (s. Religion): JACOBI, Von den göttlichen Dingen, SCHELLING, Philos. und Religion, HEGEL, Vorles. über die Philos. der Religion, 1831; 2. A. 1840; SALAT, R. 1811; ESCHENMAYER, R., 1818-24; BAADER, Vorles. über Philos., 1827; TAUTE, R., 1840; DROBISCH, Grundlehren der R., 1840; R., 1879; LOTZE, Grdz. der R, 1882; VATKE, R., 1888; PÜNJER, Grundr. der R., 1880—83; RAUWENHOFF, R., 1889; A. LASSON, Über Gegenstand und der R., 1879; R. SEYDEL, R., 1893; G. THIELE, E. V. HARTMANN, PFLEIDERER, DORNER, RUNZE U. a. s. „Religion"; JASTROW, The Study of Religion, 1901; FLÜGEL, R. in Einzeldarstellungen, 107; J. J. GOURD, La philos. de la religion, 1911; R. RICHTER, Dialoge über R., 1911; R, 1912; EUCKEN, Hauptprobleme der R. der 1912; Die R. in Deutschland, 1906; TRÖLTSCH, R., in: Die Philosophie im Beginn des 20. Jahrh., hrsg. von Windelband, 1904; Einleit. in die Religionswissenschaft, 1899 f.; R. DE LA GRASSERIE, Psychologie des religions, 1889; WUNDT, Völkerpsychologie Abriß der vergleichen- den 1908; Die Religion der Naturvölker, 1909; K. VON GRELLI, Allgemeine 1911; G. VORBRODT, Beiträge zur religiösen Psychologie, 1904; E. D. STARBUCK, The Psychology of R.2, 1901; deutsch, 1909; What is Religion?, 1910; FLOURNOY, Beiträge zur psychologie, 1911; WOBBERMIN, Aufgabe u. Bedeut. d. ReligionspsychoL, 1910; CHANTEPIE DE LA SAUSSAYE, Lehrbuch d. 1905; REVILLE, 1886. — Archiv f. Religionswissenschaft, ff.; Zeitschrift f. ReligionspsychoL, 1908 ff. J. BERGER, Geschichte der R., 1800; PÜNJER,
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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