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Handwörterbuch der Philosophie
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590 sitz). Alle Monaden aber sind Modifikationen der alles verknüpfenden Gottheit (Metaphys.*, S. 481; II*, 144 ff.; Kleine Schriften 1885/91, II, 13 ff.). Als tätige, innerlich veränderliche Substanz und Kraft fassen die SIGWART (Logik 1889/93, 207 ff.), ERHARDT, L. BUSSE (Geist Körper, 1903, S. 324 ff.), WARTENBERG, WENTSCHER, L. W. STERN, P. APEL (Die des Materialismus, 1909), H. F. P. (Zeitschr. f. Philos., Bd. 134), WYNEKEN (Das Ding an sich, 1901), KÜLPE (Einleit. in die Philos.4, 1907, S. 276 ff.), E. BECHER,. STUMPF, PETRONIEVICS Metaphys. I 2, 1912), LADD (Philosophy of Mind, 1895, S. 208 ff.), J. WARD, J. ROYCE, PAUL JANET, JAMES u. a. Nach E. v. HARTMANN ist die S. die Summe der auf einen gerichteten Tätigkeit des „Unbewußten" (s. d.), die Einheit der unbewußten psychischen Funktionen, aus denen auch das Ich (s. d.) entspringt, zum Bewußtsein gehört, während die Seele selbst unbewußte Zentralmonade ist (Philos. des Unbewußten Die moderne Psychol., 1901, S. 287 ff.). Ähnlich A. DREWS (Das Ich, 1897, S. 301); vgl. DRIESCH, Ordnungslehre, Die S. als elementarer Naturfaktor, 1903; BRADLEY, Appearance and Reality, S. 298 ff. Als „reine Dauer" (s. d.), reines „Gedächtnis" faßt die S. H. BERGSON auf.. Die Seele ist stetig-innere, schöpferische Entwicklung (s. d.), der Vergangenheit in die Gegenwart, während die Materie eine „Inversion" und Stabilisierung, Zerstreuung des vom vital" getriebenen Lebensstromes Geist, Gedächtnis; et memoire6, 1910, S. 68, 246 1910, S. 31 ff., 379). Ähnlich lehrt K. JOEL. „Der Geist die reine Variante, der Körper die reine Konstante", verdichtete Funktion (Der freie Wille, 1908, S. 687, 721). „Die Seele ist reine Funktion, die durch Wiederholung Dispositionen schafft, die sich schließlich zu körperlichen Organen verdichten" (Seele u. 1912, S. 91 ff.). Der Leib (s. d.) ist unser „stehen gebliebenes Leben", ist während die Seele „Sieg" ist. Als „konkretes Bewußtsein" definiert die S. REHMKE. Die S. ist kein sondern „ein Bewußtsein, das mit einem Dinge oder Körper in stetiger einheit verknüpft ist" (Lehrb. d. allgemeinen 1905, S. Die Seele des 1905; Philos. als Grundwissenschaft, 1910). Nach SCHUPPE ist die S. das Subjekt, zu dem ein Bewußtseinsinhalt (als „Leib") gehört (Der Zusammenhang von Leib Seele, 1902). Vgl. ZIEHEN, D. zwischen Gehirn u. Seelenleben8, 1912. Auf das Gehirn, bzw. auf den Zusammenhang von Gehirnfunktionen führen die S. zurück: MOLESCHOTT, VOGT, L. BÜCHNER, J. C. FISCHER U. (vgl. Materialismus, Psychisch). VgL HAECKEL, Welträtsel, S. 128; Lebens- wunder, S. 380, Zellseelen u. Seelenzellen, H. KROELL, Die S. im des Monismus, S. 30; U. KRAMAR, Die Hypothese der Seele, 1898 (S. als Teil des Weltäthers); Geist u. Seele, S. 7 ff.; FLECHSIG, Gehirn u. 1896; A. FOREL, Gehirn u. Seele11, 1910. Vgl. F. VORLÄNDER, Grundlinien einer organischen Wissenschaft der menschlichen Seele, H. STRUVE, Zur Entstehung der S., A. MAYER, Zur Seelenfrage, 1866; J. B. MEYER,. Philos. Zeitfragen, 1870; HARTSEN, Grundzüge der Psychologie, 1874; J. MANN, Archiv f. Philos. IV, 1898; A. VANNERUS, 1. c. I, 1895 = eine aktuale, dynamische, im Bewußtsein selbst sich entfaltende VON GROT, 1. c. IV; JAMES, Principles of Psychology I, ff.; STEIN-
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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