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fünfmal so theuer als ln Qui to ; ba< Schöpsen»
und Rindfleisch und bie Fische ausgenommen, wel-
che in Llma wohlfeil find. Chocolade ist
nicht sehr gebräuchlich; statt deren trinken dle Ein-
wohner täglich zweymal cin anderes Getränk, das
sie Mate oder Mo le nennen, welches aus
MaiMnern gekocht wlrd.
Die Residenzstadt klma hat auch noch bcn be-
sondern Vorzog, daß man nämlich zu allen Iah-
les;eitt!, frisches Obst und andere Gartenfn'chte
«rhält. Denn in den Tbälcrn und auf den Ge-
birgen, die bis gegen Zc> Meilen von der Stadt
liegen, wechseln die Jahreszeiten mit einander ab.
Wenn z. B. die Früchte in den Thälern ein Ende
nehmen, so fangen andre in den Gebirgen an zu
reisen, von da sie bann ln die Siabt gebracht
werden.
Wasserauellen giebt es ln der Gegend der
Stadt viele, man darf nur vier bis fünf Schuh
tief graben, so findet man Wasser. Zwey Ursachen
können hiezu etwas beytragen; erstlich: die löch-
lichte und schwammigtc Beschaffenheit des dasigen
Erdreichs, durch welche sich das Wasser aus dem
Meere leicht durchdrängen kann, und zweytensdie
vielen Bäche, die aus den Gebirgen fließen und
sich ln den dasigen Ebenen verlieren; daß schr viel
zur Fruchtbarkeit beyträgt, welche auch sehr häu-
fig
Allgemeines Historien-Buch
von den Merkwürdigen Entdeckungen fremder ehedem ganz unbekannter Länder und Inseln
- Titel
- Allgemeines Historien-Buch
- Untertitel
- von den Merkwürdigen Entdeckungen fremder ehedem ganz unbekannter Länder und Inseln
- Autor
- Gottlob Täubel
- Ort
- Wien
- Datum
- 1796
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 31.0 x 50.3 cm
- Seiten
- 632
- Kategorien
- Geschichte Historische Aufzeichnungen