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Funktionäre: Journalisten und Thema der Berichterstattung 173
Abb.48:Die ZeitungDer Tagwird als „Herold“ Hugo Meisls dargestellt (Illustriertes
Sportblatt, 30. 5. 1923).
Rückzug der ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder aus den sportlichen Belan-
genbefürwortet.SiesolltensichaufdieRegelungfinanziellerAngelegenheiten
und die Öffentlichkeitsarbeit beschränken, das Tagesgeschäft aber bezahlten
SekretärenoderManagernüberlassen.AberauchdieBesetzungvonVerbands-
postenwurdeoftnichtnurvermeldet, sondernmitdenVorzügenundNachtei-
len einzelnerKandidatenausgeschmückt.
In der zionistischen Presse wurde die Rolle der Funktionäre problemati-
siert, wennGrundsatzentscheidungen bezüglich Professionalismus undAma-
teurismus,SpitzenleistungundNachwuchspflege,demPrimatsportlicheroder
aber religiös-weltanschaulicher JugenderziehungparadigmatischanAussagen
undEntscheidungendesVorstandes festgemachtwurden.Massivwarendiese
Anschuldigungen in der Frage des Profibetriebes, der US-Tourneen und der
nachfolgendenKrisederHakoah39erhobenworden:DerVorstandderHakoah,
39 Nachdemder SCHakoah 1924/25 die ersteWienerMeisterschaft der Professionals gewon-
nenhatte,absolvierteerzweiUS-Tourneen,verlordenGroßteil seinesSpielerkadersundgeriet
Sportfunktionäre und jüdische Differenz
Zwischen Anerkennung und Antisemitismus – Wien 1918 bis 1938
- Titel
- Sportfunktionäre und jüdische Differenz
- Untertitel
- Zwischen Anerkennung und Antisemitismus – Wien 1918 bis 1938
- Autoren
- Bernhard Hachleitner
- Matthias Marschik
- Georg Spitaler
- Verlag
- De Gruyter Open Ltd
- Ort
- Berlin
- Datum
- 2019
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-11-055331-4
- Abmessungen
- 15.5 x 23.0 cm
- Seiten
- 376
- Kategorien
- Geschichte Nach 1918