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Case Study: Willy Kurtz und das „verjudete Schiedsgericht“ 201
Abb.52:Der populäre Boxsport-, Fußball- und Motorsportfunktionär Willi Kurtz fungiert als
Starter bei einem Sandbahnrennen auf der Trabrennbahn in der Wiener Krieau, 1932
(Technisches Museum Wien).
standKurtzweit rechts, er gehörtederHeimwehran. ImJahr 1922konvertierte
derausLinzstammendeKurtzgleichzeitigmit seinenElternundGeschwistern
vomJudentumzumProtestantismus.
Der Sport spielte imLeben vonWilly Kurtz eine zentrale Rolle. Als Boxer
gewann er mehrmals den österreichischen Staatsmeistertitel, daneben nahm
eranSchwimmwettkämpfen teil.WievieleandereBoxerwarKurtzschonwäh-
rend seiner sportlichenKarriere auch als Ringrichter undFunktionär tätig. Er
gehörte inmehrerendermitunter kurzlebigenBoxverbändezudenVorstands-
mitgliedern,warunteranderemimJahr1920Gründungspräsidentdesösterrei-
chischenBoxverbandes.80NacheinerAuseinandersetzungimAmateurverband
80 Sport-Tagblatt (24.3. 1920) 3.
Sportfunktionäre und jüdische Differenz
Zwischen Anerkennung und Antisemitismus – Wien 1918 bis 1938
- Titel
- Sportfunktionäre und jüdische Differenz
- Untertitel
- Zwischen Anerkennung und Antisemitismus – Wien 1918 bis 1938
- Autoren
- Bernhard Hachleitner
- Matthias Marschik
- Georg Spitaler
- Verlag
- De Gruyter Open Ltd
- Ort
- Berlin
- Datum
- 2019
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-11-055331-4
- Abmessungen
- 15.5 x 23.0 cm
- Seiten
- 376
- Kategorien
- Geschichte Nach 1918