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Konflikte aus zionistischer Perspektive 225
Abb.55:Hakoah-Sektionsleiter Arthur Baar mit Spielern während einer Tournee durch
Osteuropa (Pierre Gildesgame Maccabi Sports Museum).
„denvortrefflichenZionistenMaxSchiffmann“,192der inden folgenden Jahren
hundertmal bejubelt und ebenso oft verdammtwurde. Der Konflikt zwischen
Propagandaaufgaben, finanziellen Risiken und Jugendausbildung gefährdete
mehrmals den Bestand des Vereins und führte ständig zu „Zwistigkeiten zwi-
schen der Fußballsektion einerseits und allen anderen Sektionen anderer-
seits“.193
DieHakoahals „Opfer“
EntscheidendesMerkmal der Konflikte aus der Perspektive der Zionistenwar
die– letztlichaufderpermanentenKonstruktion jüdischerDifferenzberuhen-
de – Diskrepanz zwischen einer offensivenWerbe- und Propagandastrategie
des zionistischen Sports und demWiderspruch, den solche Maßnahmen im
192 DieStimme. JüdischeZeitung (2.8. 1928) 10.
193WienerMorgenzeitung (9. 11. 1923) 9.
Sportfunktionäre und jüdische Differenz
Zwischen Anerkennung und Antisemitismus – Wien 1918 bis 1938
- Titel
- Sportfunktionäre und jüdische Differenz
- Untertitel
- Zwischen Anerkennung und Antisemitismus – Wien 1918 bis 1938
- Autoren
- Bernhard Hachleitner
- Matthias Marschik
- Georg Spitaler
- Verlag
- De Gruyter Open Ltd
- Ort
- Berlin
- Datum
- 2019
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-11-055331-4
- Abmessungen
- 15.5 x 23.0 cm
- Seiten
- 376
- Kategorien
- Geschichte Nach 1918