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Das Kaffeehaus – der prototypische Ort der Vernetzung 251
Abb.60:Das „jüdische“ Ring-Café als Zentrum von Hugo Meisls „Netzwerk“
(Illustriertes Sportblatt, 24. 10. 1925).
flüsterungen zusammengestellte Mannschaft, seinen Ursprung haben.75 Im
Ring-Café waren Sport-Funktionäre und Sport-Journalisten die zentralen Ak-
teure,nichtwenigeübtenbeideTätigkeitenaus.EswareinSpielumInformati-
onen, letztendlichgingesauchummaskulineMacht,dennauchwennFrauen
ab 1918 ohnemännliche Begleitung in Kaffeehäuser gehen konnten, blieben
diese–gerade imSportkontext –dochhegemonialmännlicheOrte.76
75 Gerhard Urbanek, Österreichs Deutschland-Komplex. Paradoxien in der österreichisch-
deutschenFußballmythologie (Münster 2012) 107; vgl.Hafer,Hafer,Meisl, 109–111.
76 MatthiasMarschik,VomNutzenderUnterhaltung.DerWienerFußball inderNS-Zeit: Zwi-
schenVereinnahmungundResistenz (Wien 1998) 263.
Sportfunktionäre und jüdische Differenz
Zwischen Anerkennung und Antisemitismus – Wien 1918 bis 1938
- Titel
- Sportfunktionäre und jüdische Differenz
- Untertitel
- Zwischen Anerkennung und Antisemitismus – Wien 1918 bis 1938
- Autoren
- Bernhard Hachleitner
- Matthias Marschik
- Georg Spitaler
- Verlag
- De Gruyter Open Ltd
- Ort
- Berlin
- Datum
- 2019
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-11-055331-4
- Abmessungen
- 15.5 x 23.0 cm
- Seiten
- 376
- Kategorien
- Geschichte Nach 1918