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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit - Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
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Fallstudie zu Outreach-Angebot im ländlichen Raum 233 Die Konfliktdynamik gipfelte im Herbst 2014 in der Vertragskündigung durch den Gemeinderat bzw. im Beschluss, den jährlich verlängerungspflich- tigen Vertrag auslaufen zu lassen und die Leistung neu und offen für ver- schiedene BewerberInnen auszuschreiben. Bemerkenswerter Weise dürfte aber dieser drastische Schritt auf verschiedenen Seiten ein verstärktes Bemü- hen darum befördert haben, doch noch zu einer Fortsetzung des Auftrags an GOOSTAV zu kommen, was schlussendlich gelang: Zu Jahresende 2014 stand nach intensiven Vermittlungs- und Klärungsgesprächen die Vertrags- verlängerung fest. Die daran anschließende Phase bis zum Mai 2015 war von Veränderun- gen auf kommunalpolitischer Ebene infolge des Ausgangs der Gemeinde- ratswahlen Ende Jänner 2015 geprägt. Im März 2015 stand eine neue jugend- politische Vertretung auf Gemeindeebene fest. In weiterer Folge wurden auch neue Angebotsformen (etwa zeitweise in einem bereits existenten Jugend- zentrum präsent zu sein) erprobt, die nicht Gegenstand dieser sozialräumli- chen Fallstudie sind. Insgesamt war es aber zu einer deutlichen Beruhigung und Verbesserung der Beziehung zur beauftragenden Gemeinde gekommen, so die bei den Beobachtungen vermittelten Eindrücke. Der gemeinsam mit GOOSTAV-MitarbeiterInnen und einer Gemeindevertretung veranstaltete Wissenstransfer-Workshop im November 2015 bestärkte diese Eindrücke. Rolle der mobilen Jugendarbeit im Konfliktverlauf und Konsequenzen für ihre Wirkmöglichkeiten Von bedeutsamer Konsequenz für die Handlungs- und Wirkmöglichkeiten der JugendarbeiterInnen in der Konfliktkonstellation zwischen den Jugendli- chen und den Kirchenmitgliedern bzw. GemeindevertreterInnen erwies sich der Umstand, dass sie sich nicht außerhalb der Konfliktkonstellation halten konnten, sondern GOOSTAV zumindest phasenweise selbst zur Konfliktpar- tei wurde. Dadurch war es sehr schwierig, als KonfliktvermittlerInnen tätig zu sein und von allen Seiten ausreichend in dieser Rolle anerkannt zu werden. Zum einen trug hierzu eine generell prekäre Akzeptanz des Angebotes mobi- ler Jugendarbeit durch die Gemeinde bzw. der Umstand bei, dass die Einrich- tung in kommunalpolitische Aushandlungsprozesse zwischen den Parteien geraten war. Zum anderen scheint es in der ersten Konfliktphase, die im Lau- fe der sozialräumlichen Fallstudie beobachtet werden konnte, auch nicht gelungen zu sein, sich in geeigneter Form um ausreichend Verständnis für die eigenen Ziele und Arbeitsweisen bei den maßgeblichen politischen Stellen zu bemühen. Die Beobachtungen ließen erkennen, dass die JugendarbeiterInnen von einem Teil der Jugendlichen als AnsprechpartnerInnen für Wünsche und Bedürfnisse, die an die Gemeinde adressiert werden sollen (Bodenmarkie-
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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Titel
Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit
Untertitel
Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Autor
Hemma Mayrhofer
Verlag
Verlag Barbara Budrich
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-8474-1130-7
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
378
Schlagwörter
Society & social sciences, Social services & welfare, criminology, Social welfare & social services, Social work
Kategorie
Geisteswissenschaften
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