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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit - Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
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248 Judith Haberhauer, Florian Neuburg, Andrea Werdenigg In Summe wird bezüglich der Nutzung beobachtet, dass jene Workshops, die von erwachsenen Personen betreut werden, tendenziell besser besucht sind, als die der Jugendlichen. Vielleicht ist dies Zufall oder es liegt an den Themen/Inhalten der Workshops. Es kann auch sein, dass die Beiträge der Erwachsenen als professioneller erlebt werden und die BesucherInnen den Eindruck haben, dort mehr zu lernen. Es wird nicht klar, inwieweit die ju- gendlichen WorkshopanbieterInnen die tendenziell ungleiche Aufmerksam- keit der BesucherInnen wahrnehmen und welche Bedeutung sie dem gegebe- nenfalls geben. Bei den Bühnenauftritten der Jugendlichen sind laut Be- obachtungsprotokoll mehr Erwachsene im Zuschauerraum als Jugendliche, es geht daraus aber nicht hervor, was die jugendlichen BesucherInnen in dieser Zeit taten. Benefit und Entwicklungspotenziale für die Jugendlichen Die offizielle Eröffnung des Festes liegt beim Leiter von GOOSTAV; die rasche Übergabe des Mikrophons an den moderierenden Jugendlichen zeigt, dass es ein Fest ist, bei dem etliche Jugendliche einen aktiven und wesentli- chen Beitrag leisten und tragende Aufgaben übernehmen. Annäherung und Wir-Gefühl Durch die gemeinsame Planung und Realisierung des Festes können ein Wir- Gefühl und neue Freundschaften zwischen den Jugendlichen entstehen. Vor allem kann aber angenommen werden, dass das Fest zu einem guten Verhält- nis zwischen der mobilen Jugendarbeit und ihren Zielgruppen beiträgt, das sich bei späteren Gelegenheiten als hilfreich bzw. förderlich erweisen könnte. Durch die Workshops und unterschiedlichen Angebote kommt es zur Interak- tion zwischen den Jugendlichen, die die Workshops leiten, und den Besuche- rInnen sowie den anderen Workshop-LeiterInnen. Insgesamt fördert das Workshop-Format verschiedenste Interaktionen zwischen den Fest- TeilnehmerInnen. Kontinuität und Beständigkeit Die Jugendlichen, die beim Event auftreten bzw. einen aktiven Part einneh- men, waren großteils auch in die regelmäßigen Vorbereitungstreffen mit GOOSTAV und den GemeindevertreterInnen involviert und brachten Ideen in die Programmplanung ein. Manche der Jugendlichen sind bereits bei früheren Events aktiv gewesen: „Ich hab gleich versprochen, dass ich foto- grafier wie letztes Jahr, ich bin Fotograf, ich halt alles bildlich fest, was ge- macht wird.“ (SR3_IP11) Jene Jugendlichen, die sich aktiv beteiligen, einen Workshop anbieten, eine Einlage auf der Bühne vorbereiten, bei Aufbau und
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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Titel
Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit
Untertitel
Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Autor
Hemma Mayrhofer
Verlag
Verlag Barbara Budrich
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-8474-1130-7
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
378
Schlagwörter
Society & social sciences, Social services & welfare, criminology, Social welfare & social services, Social work
Kategorie
Geisteswissenschaften
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