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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit - Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
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Sozialräumliche Fallstudie zu Wagram Rulez 251 „Ich mach den Alk Parkour, das ist der Parkour, wo man eine Brille aufsetzt, die tut die Sicht beeinträchtigen, als würde man jetzt z.B. 1,2 Promille haben, (…) da begleite ich durch den Alk Parkour. (…) wichtig, dass der weiter ein fixer Bestandteil ist, es macht Spaß, es ist lustig und man kann trotzdem etwas Wertvolles mitgeben, da der Alkohol ja doch eine Rolle spielt für Jugendliche, man ist neugierig, man wills ausprobieren und dann sollte man ein bissi Information drüber haben, wie man auf sich selbst auf- passen kann. (...) Was natürlich wichtig ist in jungen Jahren, ist das ‚erste Mal‘, da kommt dann der Kaktuspenis, das ist ein Kaktus in Form eines Penis logischerweise, dass die Person versucht ein Kondom drüber zu tun, damit man sich auch im betrunke- nen Zustand schützen kann vor eventuellen Unfällen oder generell Geschlechtskrank- heiten, da tun wir sowas erklären oder woran erkennt der, dass das Kondom noch gut ist, ob das noch zu verwenden ist, ob ich ihm rate das zu verwenden, weil die Dinger laufen ja irgendwann ab und solche Sachen tu ma einfach besprechen. (…) Ich bin ja schon seit der Hauptschule bei den GOOSTAVS und hab es damals natürlich auch sel- ber ausprobiert und muss sagen, das ist gar nicht so schlecht, weil man da weiß, wie fühlt sich das an, vom Sichtverhältnis her, dass das doch nicht so cool ist, wie es im- mer heißt. (SR3_IP13) Der von einer erwachsenen Person geleitete Graffiti Workshop erweckte den Eindruck, ein „freier“ Workshop zu sein, bei dem die abhaltende Person als Unterstützung da ist, wenn sie von den TeilnehmerInnen gebraucht wird. Es gab ansonsten keine Anleitung bzw. Vorgabe, was wie gemalt werden sollte, vielmehr blieb es den Jugendlichen überlassen, sich kreativ zu entfalten und eigenständig Dinge auszuprobieren. Ein Interview mit Eltern ließen sichtbar werden, dass sie das Event auch als Gelegenheit betrachten, ihre etwa 12jährigen Kinder in einem gewissen Rahmen selbstständig agieren zu lassen. „Super, dass was für die Jugend gemacht wird, und cool, wenn man sagen kann, kannst ruhig da her gehen, muss ich nicht mehr mitgehen. Das find ich super, dass das gebo- ten wird (…). Ich fühl mich da nicht so als Aufpasser, weil mir die Musik selber ge- fallt, wenn meine Tochter und mein Sohn sagen würden, brauchst nicht mitkommen, dann akzeptier ich das.“ (SR3_IP10) Ein Jugendlicher resümiert im Rahmen des Interviews, dass es ein schönes Fest ist, wo man hingehen, neue Leute kennen lernen, Bekannte treffen und gemeinsam Spaß haben kann. Er thematisiert, dass damit darauf aufmerksam gemacht werden kann, dass die Jugendlichen friedlich miteinander umgehen können und nicht unbedingt immer einen Streit vom Zaun brechen, weil „(…) doch so bissl das Klischee in den Köpfen ist, dass Jugendliche immer laut sind, unhöflich sind, dass es immer Reibereien gibt bei sämtlichen Veranstaltungen. Ich hab das Gefühl, dass Wagram Rulez da gegenwirkt.“ (SR3_IP4) Der Platzwahl wird hierfür von manchen eine nicht unwesentliche Rolle zugesprochen: „Ich find das Areal super, weil man ist eigentlich niemandem im Weg, weil's doch re- lativ abgeschieden ist, aber trotzdem halbwegs im Zentrum, weil der Bahnhof daneben
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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Titel
Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit
Untertitel
Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Autor
Hemma Mayrhofer
Verlag
Verlag Barbara Budrich
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-8474-1130-7
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
378
Schlagwörter
Society & social sciences, Social services & welfare, criminology, Social welfare & social services, Social work
Kategorie
Geisteswissenschaften
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