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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit - Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
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262 Judith Haberhauer, Florian Neuburg, Andrea Werdenigg entstehen, weil man weiß, was dahinter steckt. Es entsteht ein Wir- Gefühl und das Vertrauen, etwas gemeinsam zu schaffen bzw. auf die Beine stellen zu können. • Die Jugendliche zeigen sich als Gruppe in Deutsch Wagram und ziehen Aufmerksamkeit im positiven Sinne auf sich. Infolge der Begegnungen kann negativen Klischees entgegengearbeitet werden, die erwachsene Personen von Jugendlichen haben können. Explizit beobachtbare Wirkungen Solche direkt wahrgenommenen Wirkungen spielen sich in erster Linie auf individueller Ebene ab und betreffen zumeist die aktiv teilnehmenden Ju- gendlichen. • Spaß, Unterhaltung und Abwechslung: In den ethnografischen Inter- views wurde immer wieder betont, dass die Teilnahme am Fest Spaß macht und Unterhaltung bringt. • Talente finden und vertiefen: Die Jugendlichen können Fähigkeiten för- dern und neue Talente entdecken. So hatte beispielsweise der Moderator, der gerne redet und weiß, dass er das gut kann, die Möglichkeit, sein Ta- lent zu fördern und mehr zu lernen. Die Jugendliche, die den Akrobatik Workshop anbot, beschrieb die Freude daran, sich auf etwas zu konzent- rieren bzw. fokussieren. Der Jugendliche, der am Alk-Parcours beteiligt war, beschrieb, er habe durch die Teilnahme an Wagram Rulez bemerkt, dass er gut mit Leuten reden kann und das auch gerne tue. Er könne das jetzt auch in seinem Job im Umgang mit Kunden erfolgreich anwenden. • Zeigen, was man kann, und Leute unterhalten: Abgesehen davon, dass die Jugendlichen Neues erlernen und Bestehendes vertiefen können, ha- ben sie die Möglichkeit, dies einem Publikum vorzuführen bzw. anderen Menschen zu vermitteln. Dies ermöglicht Selbstwirksamkeitserfahrung und hat eine bestätigende Wirkung. Der Jugendliche, der die Karten- tricks vorführte, freut sich beispielsweise darüber, dass er Leuten „ein Lächeln ins Gesicht zaubern“ kann. Der Moderator beschrieb die Unter- haltung der BesucherInnen und die Anerkennung, die er dadurch erfuhr, als „Push fürs Ego“. • Etwas zum gemeinsamen Event beitragen: Die Erfahrung des (Zusam- men-)Helfens und des Beitragens führt zu einem Gefühl der Anerken- nung und erhöht die Motivation, auch künftig wieder etwas beizutragen. So war beispielsweise der Jugendliche, der den Känguru-Jumps Work- shop hielt, 2012 als Besucher am Fest, 2013 und 2014 bot er selbst einen Workshop an. Die Planung und Organisation der Tombola lässt sich als aufwändiger Prozess erkennen, Jugendliche empfanden es als Erfolgser- lebnis, dass sie viele Spenden organisierten und die Tombola realisierten.
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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Titel
Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit
Untertitel
Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Autor
Hemma Mayrhofer
Verlag
Verlag Barbara Budrich
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-8474-1130-7
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
378
Schlagwörter
Society & social sciences, Social services & welfare, criminology, Social welfare & social services, Social work
Kategorie
Geisteswissenschaften
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