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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit - Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
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272 Hemma Mayrhofer, Florian Neuburg 13.4 Nachträgliches Resümee durch Gemeindevertreter Da eine für September 2015 angedachte dritte BürgerInnen-Versammlung doch nicht realisiert wurde (dies könnte sich als Ausdruck einer beruhigten Situation zwischen Jugendlichen und AnrainerInnen deuten lassen), wurde im Dezember 2015 ein ergänzendes Interview mit dem Bürgermeister der Gemeinde geführt. Dadurch sollten zusätzliche Eindrücke darüber gewonnen werden, inwieweit sich die gefundene Lösung über den Sommer hinweg bewährt hatte. Umfangreichere Erhebungen waren aus Ressourcengründen und auch angesichts des nahenden Projektendes nicht realisierbar. Im Gespräch wird berichtet, dass der Schlüssel tatsächlich an die Jugend- lichen ausgehändigt worden war. Bis dato habe diese Vorgehensweise auch gut funktioniert, so das Resümee des Bürgermeisters. Er strebe aber in ab- sehbarer Zeit noch eine dritte BürgerInnen-Versammlung an, um dies ge- meinsam zu evaluieren (vgl. SR4-IP1: S. 7/Z40). Von den Jugendlichen am Soccerplatz, die nun auch länger spielen könnten, habe er bislang nur positi- ves Feedback vernommen. Auch von Seiten der AnrainerInnen seien an die Gemeinde schon längere Zeit keine Beschwerden mehr herangetragen wor- den, wird im Interview berichtet (vgl. ebd.:.S.11/Z25ff.). Was die Autofahre- rInnen bei der Sportstätte betrifft, so hätte der Versuch, den Treffpunkt an einen anderen Ort zu verlagern, zwar kleine Erfolge, aber noch keinen Durchbruch gebracht (vgl. ebd.: S. 8/Z28). Ohne die mobile Jugendarbeit wäre es nach Einschätzung des Bürger- meisters sehr viel schwieriger gewesen, die Jugendlichen für die Versamm- lungen mit ins Boot zu holen, denn er selbst würde die Jugendlichen ja nicht kennen (vgl. ebd.: S. 11/Z4). Zudem wird den JugendarbeiterInnen bei den Versammlungen die Aufgabe zugesprochen, den Jugendlichen in Situationen Rückhalt zu geben, in denen diese von AnrainerInnen „angegangen“ (ebd.: S. 10/Z1) werden. Sie brächten ihre professionelle Erfahrung ein und unterstütz- ten die Jugendlichen auch dabei, ihre Bedürfnisse zu artikulieren. Um den Konflikt beim Soccerplatz weiter zu bearbeiten, ist es nach Einschätzung des Bürgermeisters sehr wichtig, dass er selbst, die Gemeinde und die mobile Jugendarbeit vor Ort Präsenz zeigen (vgl. ebd.: S.6/Z18). 13.5 Zusammenfassung Die sozialräumliche Fallstudie zur Auseinandersetzung zwischen Anraine- rInnen und Jugendlichen rund um die Öffnungszeiten des Soccerplatzes zeigt die Wirkmöglichkeiten mobiler Jugendarbeit in solchen für die kommunale Ebene typischen Spannungsfeldern exemplarisch auf. Der konkrete Verlauf und das Agieren der JugendarbeiterInnen, aber auch der Gemeindevertrete-
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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Titel
Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit
Untertitel
Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Autor
Hemma Mayrhofer
Verlag
Verlag Barbara Budrich
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-8474-1130-7
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
378
Schlagwörter
Society & social sciences, Social services & welfare, criminology, Social welfare & social services, Social work
Kategorie
Geisteswissenschaften
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