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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit - Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
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Analyse institutioneller Vernetzungen als Beitrag zur Wirkungsevaluation? 277 ler Jugendarbeit (Ego) Auskunft darüber geben, ob die von ihnen genannten Kontakte auch untereinander verbunden sind. Erst wenn diese Information verfügbar ist, kann man von einer formalen Netzwerkanalyse im engeren Sinn sprechen (vgl. Diaz-Bone 2008: 8). Die Frage nach der Verbindung der Alteri war demnach auch Bestandteil des Interviewleitfadens, es stellte sich jedoch bereits während des ersten Interviews heraus, dass sie von den Teams nicht beantwortet werden kann bzw. sich maximal Vermutungen darüber anstellen lassen: I1: „Die sind dann ja offensichtlich untereinander auch sehr stark vernetzt nach allem, was ihr gesagt habts.“ B1: „Nicht alle, aber viele davon schon.“ I1: „Kann man das auch vielleicht ein bissl mit einzeichnen, wo besonders starke Ver- netzungen zwischen den-“ B2: „Zwischen denen? Das weiß ich nicht, da müsst ihr die fragen, also inwieweit die selbst vernetzt sind.“ B1: Also die jetzt einmal rot sind, die sind die, die sich sowieso regelmäßig treffen, denen bleibt gar nichts anderes über, als sich jetzt gut zu vernetzen.“ B3: „Aber das ist schwer zu beurteilen, wer mit wem wie vernetzt wird, weil eben aus der Sicht von uns-“ I1: „Aber die ganz roten auf jeden Fall, weil die sind in den gleichen Gremien zum Teil?“ B3: „Ja, öfter.“ B2: „Inwieweit die sich selber dann mit wem-, pff!“ (Interview BoS 10, S. 17/18ff) Da keine Daten zur Verbindung der Alteri erhoben werden konnten, war es nicht möglich, netzwerkanalytische Maßzahlen zu berechnen. Diese Proble- matik wurde beim ersten Netzwerkinterview (siehe Interviewausschnitt oben) erstmals sichtbar und im Forschungsteam hinsichtlich des weiteren Vorge- hens reflektiert. Aufgrund der Schwierigkeit, quantitative Parameter im Rahmen des bestehenden Forschungsdesigns zu erheben, wurde beschlossen, den Fokus auf die Qualitäten der Beziehungen weiter zu verstärken. Das ursprüngliche Ziel der Analyse der Beziehungen, nämlich Effekte aus Initia- tiven der mobilen Jugendarbeit auf Vernetzungen im Gemeinwesen zu er- schließen und Netzwerkkonstellationen zu identifizieren, die sich förderlich oder ev. auch beeinträchtigend bzw. hemmend auf ein friedliches Zusammen- leben im Gemeinwesen auswirken, lässt sich somit im Sinne eines quantifi- zierbaren Ergebnisses nicht erreichen, sondern muss vorrangig auf qualitati- ver Ebene verfolgt werden. 14.2 Erhebung und Auswertung In der Erhebung wurden zwei verschiedene methodische Elemente miteinan- der kombiniert: Eingebettet in ein qualitatives Leitfadeninterview sollten die Beziehungen der vier in die Studie eingebundenen Einrichtungen mobiler
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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Titel
Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit
Untertitel
Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Autor
Hemma Mayrhofer
Verlag
Verlag Barbara Budrich
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-8474-1130-7
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
378
Schlagwörter
Society & social sciences, Social services & welfare, criminology, Social welfare & social services, Social work
Kategorie
Geisteswissenschaften
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