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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit - Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
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15 Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit anhand von Daten des Sicherheitsmonitors Andreas Bengesser42 Der vorliegende Bericht geht anhand der Entwicklung durch Jugendliche und junge Erwachsene begangener Delikte der Frage nach, ob bzw. in welchem Umfang Interventionen der mobilen Jugendarbeit einen Einfluss auf das Auftreten strafrechtlich relevanter Handlungen im räumlichen Wirkungsbe- reich der mobilen Jugendarbeit haben. Mittels geeigneter statistischer Metho- den wurde überprüft, ob in Zeiträumen, in denen die mobile Jugendarbeit tätig war, ein Rückgang der polizeilich festgehaltenen Straftaten von Jugend- lichen und jungen Erwachsenen beobachtbar ist. Aufgrund der sehr flexiblen Arbeitsweise mobiler Jugendarbeit, in der über Interventionen situativ-flexibel entschieden wird und zugleich häufig weniger eine spezifische professionelle Intervention, sondern die persönliche Beziehungsarbeit mit den Jugendlichen einen zentralen Stellenwert ein- nimmt, kann der Frage, welche spezifischen Einsatzformen bzw. -methoden der mobilen Jugendarbeit zu welchen Ergebnissen führen, nicht nachgegan- gen werden. Die Aktivitäten sind zugleich nicht nur als präventiv orientiert zu verstehen, da Prävention impliziert, dass ein interessierendes Problem bzw. ein unerwünschter Zustand noch nicht eingetreten ist. Mobile Jugendar- beit wird allerdings häufig dann in einem bestimmten räumlichen Gebiet tätig und erhält auch erst oft dann ein öffentliches Mandat, wenn an diesem Ort bereits vermehrt unerwünschte Handlungen durch Jugendliche begangen werden oder dies zumindest angenommen wird („hot spot“). Meist ist somit ein als Problem wahrgenommener Zustand bereits manifest. Die Wirkungen werden somit sowohl präventiv (z.B. im Sinne von Wiederholungsprävention oder durch Verhinderung von „Disorder“, einer Dynamik der Entstehung von unkontrollierten Orten/Biotopen der Unordnung und Abweichung) als auch „nachsorgend“ sein. ______________________ 42 Ich danke Hemma Mayrhofer und Arno Pilgram vom IRKS sowie Klaus Schrammel vom Bundeskriminalamt (BM.I) für ihre umfangreiche Unterstützung und Beratung bei der Rea- lisierung dieser Teilstudie zum Forschungsprojekt JA_SICHER.
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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Titel
Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit
Untertitel
Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Autor
Hemma Mayrhofer
Verlag
Verlag Barbara Budrich
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-8474-1130-7
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
378
Schlagwörter
Society & social sciences, Social services & welfare, criminology, Social welfare & social services, Social work
Kategorie
Geisteswissenschaften
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