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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit - Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
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18 Empfehlungen Hemma Mayrhofer (Zusammenfassung und Verschriftlichung der Empfehlungen)56 Die gewonnenen empirischen Ergebnisse und die in den Wissenstransfer- Workshops von den PraxispartnerInnen bzw. Stakeholdern eingebrachte Expertise beinhalten bereits zahlreiche Empfehlungen oder deuten solche jedenfalls an, sie sollen abschließend zusammenfassend herausgearbeitet werden. Vorauszuschicken ist, dass sich ein Großteil dieser Empfehlungen keineswegs einfach und präzise formulieren lässt, sondern viele eher einen Bezugsrahmen für professionelle Reflexionen öffnen bzw. nachzeichnen und situativ in konkrete Handlungsschritte übergeleitet werden müssen. Die Empfehlungen für die Praxis mobiler Jugendarbeit richten sich nicht speziell an die vier in die Studie einbezogenen Einrichtungen, auf deren Er- fahrungen und Expertise sie maßgeblich beruhen, sondern adressieren gene- rell in der mobilen Jugendarbeit (bzw. auch der Offenen Jugendarbeit) tätige Professionelle: • Im Forschungsprozess wurde erkennbar, dass in der Praxis regelmäßig darüber reflektiert wird, wer mit der Arbeitsweise und den gesetzten An- geboten erreicht werden kann und wer nicht bzw. weniger. Die Wichtig- keit solcher systematischen Reflexionsbemühungen lässt sich auf Basis der Forschungsergebnisse nachdrücklich unterstreichen, etwa in der Gender-Dimension oder der Anschlussfähigkeit an Jugendliche unter- schiedlicher nationaler bzw. ethnischer Herkunft. Dabei gilt es auch zu reflektieren, inwieweit bestehende Differenzlinien bzw. Diversitäts- merkmale durch zielgruppensensibles Arbeiten reproduziert werden (ein kaum zu vermeidender Effekt beim Bemühen, an die jeweiligen jugend- lichen Zielgruppen anschlussfähig zu sein bzw. zu werden, beispielswei- se in einem stark genderspezifisch oder ethnisch segregierten sozialen Umfeld) – und ob dies auch gewollt ist bzw. wie dem gegebenenfalls be- hutsam entgegengearbeitet werden kann. Zugleich empfiehlt es sich, die Grenzen der eigenen Zuständigkeit und die Angebotsrelevanz permanent ______________________ 56 Mit-AutorInnenschaft des Kapitels haben alle ProjektpartnerInnen und Stakeholder, die ihr Knowhow in das Forschungsprojekt einbrachten, insbesonders auch alle an den Workshops zur kooperativen Wissensbildung mitwirkenden Personen.
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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Titel
Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit
Untertitel
Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Autor
Hemma Mayrhofer
Verlag
Verlag Barbara Budrich
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-8474-1130-7
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
378
Schlagwörter
Society & social sciences, Social services & welfare, criminology, Social welfare & social services, Social work
Kategorie
Geisteswissenschaften
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