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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit - Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
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Empfehlungen 333 „Indifferenzzonen“ (Bode 2012, S. 42) im professionellen Handeln ver- bleiben, um zwischen den Zieldifferenzen und der situativen Gegeben- heit vermitteln sowie fachliche Orientierungen ausreichend realisieren zu können. Geeignete Kontrollmechanismen für die damit einhergehenden Handlungsfreiheiten der Professionellen stellen systematische Reflexi- onsforen und -prozesse auf Teamebene bereit. Empfehlungen für die (Beauftragung von) Wirkungsforschung bzw. -evalua- tion: • Um eine vertretbare Kosten-Nutzen-Relation in Bezug auf Evaluations- forschung zu wahren, erscheint die Devise zielführend: Lieber weniger Evaluationsstudien, dafür aber methodisch gegenstandsadäquatere und ergebnisbezogen aussagekräftigere Forschung: Basis hierfür ist ein aus- reichend komplexes Verständnis bei den EvaluationsforscherInnen für die Arbeitsweise und Beschaffenheit von grundsätzlichen Wirkmöglich- keiten im jeweils zu evaluierenden Praxisfeld. Darauf müssen die for- schungsmethodischen Entscheidungen aufbauen. • Die Kombination mehrerer methodischer Zugänge erwies sich als äu- ßerst fruchtbar, die tatsächlich zum Einsatz kommenden Forschungsme- thoden haben dabei dem Forschungsgegenstand zu entsprechen: Nicht das Forschungsfeld muss sich der Forschungsmethode anpassen, sondern Letztere müssen umgekehrt in der Lage sein, die Beschaffenheit des zu erforschenden Gegenstandes in adäquater Weise zu erfassen (vgl. hierzu auch Borrmann/Thiessen 2016, S. 14). Für solche Evaluationsforschun- gen braucht es einen ausreichenden zeitlichen und ressourcenmäßigen Rahmen sowie die entsprechende Freiheit und auch methodische Kom- petenz bei der Wahl des Forschungsdesigns und beim Einsatz der For- schungsmethoden. • Dem Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken, wenn einerseits günstige Rahmenbedin- gungen dafür geschaffen werden sollen, dass die Forschungsergebnisse auch in wirksamer (!) Weise von der Praxis angeeignet werden, und an- dererseits die Expertise der PraxisvertreterInnen nochmals zur Interpreta- tion der Ergebnisse und zur Ableitung von Empfehlungen nutzbar ge- macht werden soll. In den abgehaltenen Workshops zur kooperativen Wissensbildung erwies sich aus Sicht der Forschenden und PraktikerIn- nen das Arbeiten mit Fallvignetten, die aus den Rohergebnissen entwi- ckelt wurden, als besondere gewinnbringend. • Externe wissenschaftliche Evaluationsforschung ist als wichtige Ergän- zung zu Tools der Selbstevaluation in den Einrichtungen bzw. im Ein- richtungsverbund zu sehen, aber nicht als deren Ersatz. Abschließend ist darauf zu verweisen, dass die Rahmenbedingungen dieses umfangreichen Forschungs- und Evaluierungsprojekts erstens durch eine vergleichsweise gute Ressourcenausstattung über das österreichische KIRAS-
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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Titel
Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit
Untertitel
Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Autor
Hemma Mayrhofer
Verlag
Verlag Barbara Budrich
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-8474-1130-7
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
378
Schlagwörter
Society & social sciences, Social services & welfare, criminology, Social welfare & social services, Social work
Kategorie
Geisteswissenschaften
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