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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit - Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
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354 Anhang Wirkungsdimensi- on bzw. -aspekte Unterdimensionen/- aspekte Indikatoren (= worin könnte die Wir- kungsdimension faktisch ange- zeigt/erkennbar werden?) Unterstützung?) Höheres Körper- und Gesundheits- bewusstsein (nicht näher in Unterdi- mensionen aufgeschlüs- selt) Verinnerlichte Wertehaltung, dass gesunde Lebensweise erstrebenswert sein kann; Gesunde Verhaltensweisen werden umgesetzt, z.B. in Bezug auf Ernäh- rung, sportliche Betätigung etc.; Gewichtsabnahme (bei Übergewicht); Psychotherapie wird realisiert; Erhöhtes Wissen/Bewusstsein über problematische Seiten von Suchtmittel- konsum; Verhinderung oder Abmilderung devi- anter Lebenswege Ev. allgemeiner Indikator: Jugend- arbeiterInnen wur- den als role model („andere Erwach- sene“) angenommen Erhöhtes Bewusstsein für gesetzliche Normen (Normverdeutlichung) Jugendliche wissen mehr über relevante Ge- und Verbote, sind sich der Konse- quenzen bewusst, die eine Übertretung der Gesetze mit sich bringen kann Verringerung/Abbau radikaler Orientierungen (Rechtsextremismus, Antisemitismus, religiö- ser Fundamentalismus) Jugendliche akzeptieren alternati- ve/liberale bzw. tolerante Orientierun- gen der JA (=erster Schritt), können sich dadurch leichter (ev. erst später) von eigenen radikalen Ansichten dis- tanzieren Reduzierte Gewalttätig- keit und -bereitschaft/ gewaltfreie Verhaltens- weisen Gewaltärmere oder –freie Umgangs- formen zwischen den Jugendlichen; Erhöhte Sensibilität für physische, psychische und strukturelle Formen von Gewalt und ihre Folgen Verringerte Suchtmittel- problematiken Erhöhtes Bewusstsein für Risiken von Suchtmittelkonsum bzw. Suchtverhalten (z.B. Glücksspiel), risikoärmerer Um- gang mit legalen (Alkohol) und illega- len Substanzen; Wissen über Hilfsange- bote; gelungene Weitervermittlungen an therapeutische Angebote Vermeidung von äußer- licher Selbststigmatisie- rung, die devianten Lebensweg fördern würde JA redet Jugendlichen aus, sich ein Hakenkreuz tätowieren zu lassen, macht ihm die möglichen Konsequenzen solch eines Tattoos deutlich Reduzierte Straftaten Rückgängige Anzahl von strafrechtlich relevanten Delikten Soziale Reinklusion nach Straftat (während/nach Gefängnisstrafe) Aufrechter Kontakt während Haftstrafe, anschließend berufliche Wiedereinglie- derung (schwer zu erfassen!!) Bessere familiäre Situati- on/Beziehungen, Stabilisierung des Familiensystems (Allgemein: Fehlende oder inadäquate Unter- stützungsleistungen der Familie werden ausge- glichen…) Eltern und Jugendliche erleben sich als unterstützt, können aufgrund von Bera- tung/Intervention durch mobile Jugend- arbeit besser miteinander umgehen; Eltern haben höheres Verständnis für
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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Titel
Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit
Untertitel
Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Autor
Hemma Mayrhofer
Verlag
Verlag Barbara Budrich
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-8474-1130-7
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
378
Schlagwörter
Society & social sciences, Social services & welfare, criminology, Social welfare & social services, Social work
Kategorie
Geisteswissenschaften
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