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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit - Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
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356 Anhang Wirkungsdimensi- on bzw. -aspekte Unterdimensionen/- aspekte Indikatoren (= worin könnte die Wir- kungsdimension faktisch ange- zeigt/erkennbar werden?) (teils mit Unterstützung von JA) aktiv ihre Wün- sche und Bedürfnisse gegenüber Kommunal- politik, können ihre Interessen durchsetzen wortlichen und setzen dort durch, dass Skaterrampe oder Jugendtreff ent- steht… Gestärktes Gemein- samkeits-Erleben verschiedener Sta- kehol- der/NutzerInnen im Sozialraum (Stadt- teil, Gemeinde etc.) Begegnungen auf Veranstaltungen im Stadtteil bzw. in der Gemeinde, Jugend- liche gestalten Beitrag, werden und fühlen sich als positiver Beitrag zur gemeinsamen Veranstaltung wahrge- nommen Erhöhte Problem- und Konfliktlö- sungskompetenz zwischen Jugendli- chen und anderen AkteurInnen im Sozialraum JA hat Kontaktnetzwerk zu und bildet Kommuni- kations-Drehscheibe für verschiedene AkteurIn- nen und NutzerInnen im Sozialraum, eröffnet Wissen übereinander und Zugänge zueinander, wird dafür aktiv genutzt (Prävention als Vorsor- geprinzip) Existierendes Netzwerk (auch in Form institutionalisierter Vernetzungen) zwischen verschiedenen Institutionen (Behörden, Polizei, Politik, Schule, AnrainerInnen, Kirchen, Gewerbetrei- bende, öffentliche Verkehrsmittel etc.), durch das erstens Bewusstsein für die Aufgaben der anderen Institutionen und zweitens persönliche Ansprechpersonen geschaffen werden, persönliche Kontak- te werden im Bedarfsfall (Konflikte, Krisen) unbürokratisch („informelle Shortcuts“) aktiviert. Konflikt- und gewaltär- mere bzw. interessens- sensiblere räumliche Aneignungsprozesse Höheres Bewusstsein für Regeln, deren Berücksichtigung zu friedvollerem Zusammenleben im öffentlichen Raum beiträgt; Höhere wechselseitige Achtsamkeit: Unterschiedliche NutzerInnengruppen nehmen aufeinander Rücksicht, respek- tieren die wechselseitigen Bedürfnisse und Interessen (u.a. aufgrund höheren wechselseitigen Verständnisses); weniger Verdrängung anderer; Verhaltensweisen, die bei anderen NutzerInnen Irritation bzw. Angst auslösen, sind aufgrund JA reduziert Konfliktprävention durch Interventionen, bevor eine angespannte Situation eskaliert oder durch Austausch nützli- cher Informationen, die rechtzeitiges Gegensteu- ern erleichtern (Prävention als Verhin- derung befürchteter z.B. weniger Handgreiflichkeiten bei Veranstaltungsbetreuung durch JA, dadurch weniger häufiges Einschreiten der Polizei; JA kann gegenüber Polizei die Beschul- digungen von AnrainerInnen (z.B. Jugendliche würden ständig mit dem Moped fahren und Lärm erzeugen) relativieren und zu einem differenzierte- ren Bild beitragen;
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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Titel
Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit
Untertitel
Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Autor
Hemma Mayrhofer
Verlag
Verlag Barbara Budrich
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-8474-1130-7
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
378
Schlagwörter
Society & social sciences, Social services & welfare, criminology, Social welfare & social services, Social work
Kategorie
Geisteswissenschaften
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