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«44 Zwcyt. Kap. Kirchenbcg. v. Ottokar I.
Wechsel, wurde auch in der Gegenwart des König«
nichts beschlossen, und so gieng Gebhard unter öf-
von fentlicher Sicherheit nach Salzburg zurück. Kaum
2 t " 9 ^ lv"l! er zu Haus, ficngen die Feinde« des Kreuz
Jahr an«. Christi, und der Kirche so gewaltig zu poltern an,
daß er ihnen nicht widerstehen konnte (3) ; er fioh
also im Monat Qktob. 1078 von seinem Sitz,
mußte sich in Schwaben und Sachsen bei den Ka-
tholiken gleichsal» im Elend durch 9 Jahre aufhal-
Bcrtholb l«ten ; denn der König (k) hatte einen gewissen Rer-
3d"«n° ^ " l b ' den einige (,^ > prunnizagi!, andere aber
gen. (k) von NÄlßburg nennen, in den Sitz zu Salz-
burg eingedrungen, welcher den Schah der Kirche >
so sehr ansehnlich war, geraubt, auch der Virchc
zu Admont die Schatze, Ornaten, Reliquien ab-
genommen , und das erst hergeballte Stift in eine
Einöde verwandelt hatte, (l)
(f) LInLrnpl,. 8. 6edn. in nnnal. 3y'l. I. I
. ^clmont. ttier. ?e/ II. sn. 1078-
(I) üäem öe ^ventin. 11b. 7. Loicor.
§. 6o. Admont, das arme kaum hergebaute
mußte schon im 4ten Jahr seines Dasenn
von diesem Afterbischof Nertholb ausserst gedrücket
werden; denn dieser hatte dem Stift unter andern
Kostbarkeiten ein aus Gold und kostbaresten Stei-
nen
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Band 3
- Titel
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Band
- 3
- Autor
- Aquilin Julius Caesar
- Verlag
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Ort
- Graz
- Datum
- 1786
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 34.9 x 62.9 cm
- Seiten
- 544
- Kategorien
- Geschichte Chroniken