Seite - 289 - in Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks, Band 3
Bild der Seite - 289 -
Text der Seite - 289 -
bis an den Tod Ottokars IV. «. «89
am meiste!: er wurde an eine Suule gebunden,
»nd so larg geplitschet, bis er seinen Willen gab,
ein Wönck zu werden ; dieser wurde doch ungeach-
tet dieses runderlichen Berufs ein besonderer Be-
förderer d:s heil. Nerthold in der klösterlichen
Zucht.
. cit. cap. 2.
§. ys. Vonrad I. führte in sein LrZsiift Konrads l
Salzburg die regulirttn Kohrherrn ein, und um °' ^""'^'
seine Domherrn zu bewegen, nahm er selbst diesen <?. li°8 »
Orden an. (6) Im Jähre mo reisete er mit
Heinrich V. nach Rom; (§. 129. des 3. Kapit.)
seine Herzhaftigkeit zu Rom zog ihm grosse Ver-
folgungen zu: das ganze Reich sam: dem Raistr
Heinrich V. empörte sich wider ihn / und seine we-
gen der Regel des heil. Augustin unvergnügte
Domherren waren seine ärgesten Feinde (e). Ron-
rad wurde also nach Mainz vorgeladen; er kam
mit seinem Hirtenstab zu den Reichskonvent, sagtt
nur: er sehe hier Niemanben, von dem er ver-
klagt , oder gerichtet werden könne wegen feimtt
bischöflichen und priesterlichen Amt. (t) Alles
war still mit dem Kaiser, und so gieng er nach
Salzburg zurück. Hier machten es seine Domher-
ren ärger als die Weltlichen. Er verließ Salz-
burg, gieng nach Thuscien zu der allgemeinen
Mutter aller Geistlichen, zu der Ntarkgräfin
<läs. Gesch. 3. B. T thil
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Band 3
- Titel
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Band
- 3
- Autor
- Aquilin Julius Caesar
- Verlag
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Ort
- Graz
- Datum
- 1786
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 34.9 x 62.9 cm
- Seiten
- 544
- Kategorien
- Geschichte Chroniken