Seite - 300 - in Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks, Band 3
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Dritt. Kap. StaatSbeg. von Leopold
sie« gemachte Geschenke (k), sondern übergab auch
has von seinem Vater zur Stiftung Gleink zuge-
dachte Gut Raisirau (1). Denn obschon Gleinl
«st im Jahre 1125 gebauet wurde, ist doch die
Verabredung zur Dotirung des Stiftes schon 1121
geschehen, und das Diplom darüber 1125 geferti-
gte worden (m).
(ss) lllüi«. ilüLM. p. 2. cüilan. 3. ?«ntale()li,
(k) ^nnnl. vuc. 3t/r. I. 604.
(i) S. iste Abhanbl. §. 15. lc.
(k) Diplom. 3. lmniil. 3t/r. 742. 839. (l) id. 6<?6
(m) ^.nual. cit. 144- 147. K älpl. 6. ib. 74Z. 84».
Konr. r°n §, 4. Nach den Tod Heinrichs V. und Wahl
?"3?'Lothars I I . röm. Kaisers war Rsnrad Lrzbischoj
«27. von Salzburg für seine Besitzungen im Steier-
mark besorgt. Obschon jener Krieg der Hungarn,
welchen der Verfasse der geschriebenen Aronik von
Steiermark auf das Jahr 1126 setzet, eine Mar-
che ist, so bezeuget doch der Visgraph des heil.
Ronrads, daß der salzburgische Ancheil in Unter-
ster»« öfters von den streifenden Hungarn sey be-
schädiget worden. Ronrad um den Frieden mit
Hungarn herzustellen, machte eine Reise mit Chu-
no dem Aischaf zu Regenshurg , ilickbert von
Münster, Hiloebolden von Gurk in das Unter-
sieyer, und in Hungarn verbreitete sich das Oe-
«ücht, daß Ronrad mit einem übergrossen Kriegs-
heer angekonunen sey. Durch dit Unterhandlung
Fe-
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Band 3
- Titel
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Band
- 3
- Autor
- Aquilin Julius Caesar
- Verlag
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Ort
- Graz
- Datum
- 1786
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 34.9 x 62.9 cm
- Seiten
- 544
- Kategorien
- Geschichte Chroniken