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Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks, Band 3
Seite - 355 -
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dem Starken, bis an den Tod Ottok. VI. ic. ZZz insoweit durch Eberhard den Nischof zu und seinen Kanzler Ulrich besänftigt, daß er das Geld zurückschickte, jedoch befahl, daß sich Lber- hart» so bald es möglich Ware, im Lager einfinden solle. Die Wahrheit aufrichtig zu bestehet,, hat, wie in allen Spaltungen Rom sowohl als der Rai- ser unrecht gehandelt; Rom hatte sich nicht solle« bcikommen lassen ohne wichtigster Ursach sich von dessen obersten Schutzherrn zu trennen, und der Kaiser hatte nicht Ehrgeizig, grausam gegen die arme Bürger der Städte Italiens seyn sollen ; mi t^" ben Cremensirn verfuhr er so grausam, als Pop«,,. po, Ulrich und LVerigand die Markgrafen aus Rarnthen mit dem heil. Thiems von Salzburg (2tes Kap. §. 73). Er ließ die 4c) vornehmste Geisel an die Belagerungsmaschinen binden, uni die (lremensir zu nöthigen, entweder Mörder ihrer eigenen Bürger zu seyn, oder ihre Mauern über- steigen zu lassen (2); Mit den Mailändern ver- fuhr er noch unbarmherziger, und so reihte er der- selben Feinde zu Mitleiden. N>in Wunder, daß Gott die kaiserl. Waffen nicht segnete! vielmehr solche durch eine schwere Seuche, und die meisten Fürsten seines Gefolges binnen 7 Tagen fortrafte. Kein Wunder! daß die von ihm so sehr bedrückte Bürger der L.c»mbardev eine neue Stadt baueten" welche sie dem Kaiser zum Trotz, und dem Pabst Alexander zu Ehren Alexandria nannten. So pochten die Bürger Italiens wider den Friederich, Z 2 der
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Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks Band 3
Titel
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Band
3
Autor
Aquilin Julius Caesar
Verlag
J. G. Weingand und Franz Ferstl
Ort
Graz
Datum
1786
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
34.9 x 62.9 cm
Seiten
544
Kategorien
Geschichte Chroniken
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