Seite - 360 - in Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks, Band 3
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Dritt. Kap. Staatsbeg. von Leopold
durch einen Eid anheischig machen müßten dem
püschal anzuhangen, den Alexander zu verlassen.
Ulrich von Aglar, Nonrad von Salzburg erschie-
nen mit ihren Weihüischöffen nicht, und so blieben
die Stifter Stevermarks bei Aleranber den Pab-
Friedlich sten. (m) Im Monat Julius kam Friedrich
3 / " ^lbst nach Passau, bezwang mit Rupert dem Af-
teroifthofe des Orts alle Geistliche und Prälaten
dem Paschal zu schwören: (n) von bannen gieng
zu Wien. Friedrich nach Wien, blieb da 14 Tage, und er-
wirkte , daß der Bischof von Regenspurg, und
Heinrich der Herzog von Gesierreich den Paschal
annahmen. Aonrad und die Nlofterneuburger konn«
ten auch von dem Herzag Heinrich dazu nicht bere-
det werden.
(m) oliron.
Reichstag §. «71. Im folgenden 1166 Jahre erschien
wa^I^C Aonrad der Lrzbischof in dem Reichstag zu Nürn-
1166. berg, verantwortete sich vor Friederichen, daß er
sich nicht eingedrungen habe; bezeigte daß er vom
Pabst Alexander das Pallium erhalten, die Rega-
lien aber dreimal angesuchet, nie erhalten habe,
weil er den Paschal nicht angenommen hatte (c>);
Ronrad wurde also mit der kaiserlichen Ungnade,
entlassen. Friederich um dem Erzbischof recht we-
Klnvclit zu he zu thun, hielt eine Zusammenkunft zu kaufen,
raufen, h^^ den Abel und anliegende Fürsten auf, ver-
theil-
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Band 3
- Titel
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Band
- 3
- Autor
- Aquilin Julius Caesar
- Verlag
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Ort
- Graz
- Datum
- 1786
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 34.9 x 62.9 cm
- Seiten
- 544
- Kategorien
- Geschichte Chroniken