Seite - 372 - in Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks, Band 3
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Z72 * Dritt. Kap. Staatsbeg. von Leopold
ren, gefangen nach Rnitlfeld, und von bannen
nach Iudenburg geführet, und allda verwachet,
letztlich mit Entzug der Herrschaften Rapfenberg,
Gutemberg, Rätsch gesirafet. Mitlerzeit kamen
die Schlösser zur Familie zurück. i6c>O wollten
sich die Bürger zu Kapfenberg von der Lehre des
Luthers nicht lassen. Die Bescheidenheit des Lan-
desfürssen ließ nur die sektische Bücher verbrennen,
den Pradikanten vertreiben, und einen katholischen
Priester einsetzen; und so begaben sich die Kapfen-
berger zur alten Lehre.
Reichstag §.83» Friedrich der Aaiser hatte Noch Vor
^ ^ ' s e i n e m Zug nach Italien zu Rcgenspurg 1174 ei-
nen Reichstag gehalten; dieser war sehr zahlreich,
indem nicht nur alle Sussraganen von Salzburg
(der Bischof von Freysingen ausgenommen) son-
dern auch der Lrzbischof Aoalbert selbst Mit Hein-
rich dem Herzog von (pesterreich, Heinrich Vi-
schos zu Gurk, Richger Rischof zu Rrixen (welche
es mit Aoalbert nicht bestens meinten) bei solchen
sich einstelleten. Richger von Rrixen, (welcher
mit Widerspruch des^Erzbischofs Adalbert vom Hein-
rich zu Glirk Ware eingeweiht worden), wurde
vom Kaiser der erste befragt; und dieser erklärte
Äd«lbert den Adalbert unwürdig des erzbischöfi. Sitzes. So
w.rd abgc, ^ z^s l alle Geistliche und Bischöffe, und so kam
das Uibel von der Geistlichkeit her. Heinrich der
Herzog von (Vesierreich ein Laye widersprach d/r.
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Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Band 3
- Titel
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Band
- 3
- Autor
- Aquilin Julius Caesar
- Verlag
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Ort
- Graz
- Datum
- 1786
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 34.9 x 62.9 cm
- Seiten
- 544
- Kategorien
- Geschichte Chroniken