Seite - 374 - in Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks, Band 3
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374 Dritt. Kap. Staatsbeg. von L o'pold
Mm«ck v. ^) Reinbert von Mureck wird des
'""'"' Hausmeister (klocuracor) genennt, umd dilstr
mußte die Gränzen dieser Orten auszeionien. Es
war eine uralte Familie der Herren vo» ÄNurcck,
deren die meiste bei Hof den «Vttokar, dienten,
und dem Stift Seklau viel Gutes erwisem haben.
Judith von Mureck wurde eine Nonne ;u Sekkau,
und dieser Reinbert oder Reginbert solle n ach Sek-
ka'.i den Mayerhof witschein (wo nun )as Schloß
gleiches Namens), gegeben haben. 0) Diese alte
Familie wird von dem Schloß Mureck ihr Abstam-
Morkt. men haben. Der Markt Mureck im (kr-zerlreise
(Herrn v. Stubenberg> an der Mur vier Radkcr-
spurg hat über 142 ansehnlich gebaute Häuser, eine
Kompagnie vom Regiment Durlach, ein 1667 ge-
bautes Kapuzinerkloster, Wegaufschlagsamt, Spi-
tal und Poststazion; hier ist eine Brücke über die
Mur; der Markt litt 1768 grossen Feuerschaden;
1599 war auch hier ein lutherischer Pradikant,
der sich aber bei Ankunft der landeesürstl. Kom-
mißion aus dem Staub machte, hiemit wurde An-
t>re Haumann als Pfarrer eingesetzt, der Markt
leicht reformirt. Einige setzen Hieher das alte Mu-
roela, welches aber nur wo jetzo Leibniy steht,
Schloß, wird gestanden seyn. (m) Das Schloß Gbermur«
eck (Hrn. v. Stubenberg) gehört zum Marbur«
gerkreis, weil es diesseits der Mur die Lage hat.
1428 war Herr Balthasar Prueschenk Pfteger zu
Mureck. 1462 haben Wolf und Thomas Her-
ren
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Band 3
- Titel
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Band
- 3
- Autor
- Aquilin Julius Caesar
- Verlag
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Ort
- Graz
- Datum
- 1786
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 34.9 x 62.9 cm
- Seiten
- 544
- Kategorien
- Geschichte Chroniken