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dem Starken, bis an den Tod Ottok. VI . zc. 391
mer, als Kupferschmiden tauglich befunden; allein
die Arbeiter wollten sich solcher wegen der Augen-
wehe nicht gebrauchen, der Bau blieb also liegen.
Nach einigen Jahren kam Herr Laurent» mit k. k.
Erlaubniß die Steinkohlen zu bauen, und aus sol-
chen ein sehr nutzliches Qel zu bereiten. Der Fürst
Schwarzenberg behauptete doch sein Recht. 1767
oder 1768. wurde wieder gearbeitet; allein nie-
mand wollte diese Kohlen gebrauchen. Qbschon
diese Kohlen Pech-Schieferkohlen und kupferhaltig
sind, so sind sie doch nicht von der schlechtesten
Gattung. Ich werde von diesen Steinfohlen mehr
berichten, da ich von der Stadt Leoben handeln
werde.
§. iQO. . In eben diesem 1182 Jahre kam Ott°e
unscr Herzog Ottokar mit Albert dem Vischofvon^
Frevsingen, (b) pernger dem Abten zu St. Lam-
precht , Dietrich dem Bischof zu Gurk, wernher
dem probst zu Sekßau, und einem großen Adel
nach Friesach, um einen Tausch des Stifts Lam-
prccht mit Dietmar von Liechtenstein einem Hof-
htMl des Gttokar zu beendigen. Das Diplom da-
von habe ich der erste in meinen Annalen (c) heraus-
gegeben. Herr Dietmar von Liechtenstein (S.4te
Abhandl. diese Familie) hatte einige Gülten von
der Kirche zu Frevsing als Lehen besessen, welche
ganz nahe bei dem Schloß Liechtenstein gelegen
waren: diese übergab und vertauschte er für andere
Bb '4 Gül-
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Band 3
- Titel
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Band
- 3
- Autor
- Aquilin Julius Caesar
- Verlag
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Ort
- Graz
- Datum
- 1786
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 34.9 x 62.9 cm
- Seiten
- 544
- Kategorien
- Geschichte Chroniken