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dem Starkell, bis an den TodOttok. V I . :c. 595
dischen Erbschaft, und hob viele Frauenstiste auf,
unter den Vorwand der schlechten und «»vergnüg-
ten Lebensart, zog aber die Einkünfte an sich, (k)
(!) ^,nnal. 8t^l. I. 72F. NuäcilM ä- DIceto.
§. 104. Steiermark horchte auf diese Unru- Sttyerm
hen nicht, es hatte nützlichere Gegenstände vor sich, ^^
die Uibertragung der landesfürstlichen Macht an übergeben,
die Herzoge von (pesterreich. Der allgemeine ^^ ' "^
Landtag zu dieser Sache war an den 17. August
ausgeschrieben, und solcher wurde gehalten an den
S. Georgenberg nicht weit von Altlorch. 4.ec>-
pold der Herzog von Oesterreich, und Ottokar
unser Herzog kamen also mit einem zahlreichen Ge«
folg ihres Adels dahin, wie aus dem Uibergabs- '
diplom zu ersehen ist. Ottokar fieng der erste an ^°"«g
seine Gesinnungen vorzutragen, wle daß er näm-
lich ohne aller Hofnung wäre, seine Gesundheit zu
erhalten; um also nicht so viel für sich als für sei-
ne getreuesie Unterthanen zu sorgen, wolle er einen
Erben und Nachfolger bestimmen, damit nach sei-
nett Tod das Stevermark nicht eine Beute vieler
und grausamer Vuhler werden sollte. Nach reifer
Uiberleguüg sagte Ottokar fernere, er habe keinen
tauglicher«, als den Herzog Leopold von (pester-
reich gefunden, welcher von seinen Tugenden, Adel,
Macht, Kriegskunst, Politik buühmt, ganz nahe
an Stsvermark gelegen, und in diesem Lande viele
Ver-
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Band 3
- Titel
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Band
- 3
- Autor
- Aquilin Julius Caesar
- Verlag
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Ort
- Graz
- Datum
- 1786
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 34.9 x 62.9 cm
- Seiten
- 544
- Kategorien
- Geschichte Chroniken