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Dritt. Kap. Staatsbeg. von Leopold
Verdienste gelegt, auch mit ihm Blntsbefteundt
war.
§. lOs. Den zu allen Zeiten ihren Landes-
«esttt dle ^^ gttreuesten Unterchanen von Stevermarl
schwammen die Augen in Thräuen, da sie diese Ur-
laubsrede ihres Herrn hörten. Das Paterherz des
Ottokar wurde gerührt, er fieng an seine Steyrer
zu trösten; er stellte ihnen vor, daß bei seinen Lebs-
zelten keine Aenderung geschehen sollte, was er im-
mer vorgestellt, betreffe nur die Zeit nach seinen
Todfall, so lang er lebe, wolle er ihr Vater, ihr
gütiger Landesfürst bleiben. Nach seinen Tod wur-
de auch für die alten Freyheiten der Steyrer Vor-
sicht gemacht werden, und so wenig als diese Uiber-
gab seinen Erben, (so er einige wider alle Hofnung
erhalten sollte) eben so wenig solle sie den Freyhei-
ten Steyermarks nachteilig seyn. (!)
in »opciI6. ^,usti. Int«
N. 66. annal. 8t/l, I. 783.
Leopold« v. §. lO6. Endlich fieng Herzog Leopold von
Defterreich ^erreich seine Rede an : Er gesicherte den Her-
zog Ottokar und den Adel von Steyermark, daß
er gegen ersten ewig dankbar, gegen den zweiten
ewig gütig und gnadig seyn wolle; er wünsche,
daß ihm kein Tag entgehen möchte, ohne seine Gm-
thatigkeit den Snyrern erweisen zu können. Ee
wünsche dem Ottokar seinem besten Freund und
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Band 3
- Titel
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Band
- 3
- Autor
- Aquilin Julius Caesar
- Verlag
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Ort
- Graz
- Datum
- 1786
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 34.9 x 62.9 cm
- Seiten
- 544
- Kategorien
- Geschichte Chroniken