Seite - 451 - in Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks, Band 3
Bild der Seite - 451 -
Text der Seite - 451 -
dem Starken, bis an den Tod Qttok. VI. :c. 451
Hildegard von Tunsperg, und Framuth von Si»
bidat und deren Rindern, wie das mir von Sek-
kau zugeschickte Diplom (r) eiweiftr. Von dem Stift Ahi
Nonnenkloster Aomont wurde eine Kolonie unter mone Ge-
ber Äbtissin Aegilla nach Bergen in das neue K l o - ^ " '
ster geschicket (z); auf das 1157 Jahr versetze ich
den Ursprung des Uralt, in allen Landen beruffetten
Gnadenort Maria Zeil, theils weil die Bulle Ha-
drians IV. davor spricht, cheils weil im Jahre
175? das 6te Saculum oder Jahrhundert zu
Maria Zeil freyerlichst gehalten wurde, dessen ich Äaria Zrll
Augenzeuge war; Ursprung.
0) ^nnni. 3tvr. I. 798 K 1057°
(3) Okron. ^,ämnnc. »187.
§. 44. Der Ursprung dieses ansehnlichsten
Gnadenorts war folgender: Das Afienzthal, wel- schrieben!
ches Heinrich der Herzog in Mrnthen nach St^
L.amprecht schenkte^ war zu groß, daß solches ein
Priester allein in geistlichen Sachen besorgen sollte
können; es wurde also ein Priester von St. Lam-
precht nach ZeU geschicket, uni diese Gegend mit
dem Gottesdienst und heil. Sakramenten zu verse-
hen; dieser nahm eine hölzerne Frauenstatue (in
welcher die Muttergottes ihrem Jesuskind eine
Birne, dieses aber der Mutter einen Apfel dar-
reichet), bauete eine kleine Kirche nächst an der
Salza und Golrad, versehte diese Statue alldä
auf einen hölzernen Altar; Heinrich der Markgraf
F f 2 «us
Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Band 3
- Titel
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Band
- 3
- Autor
- Aquilin Julius Caesar
- Verlag
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Ort
- Graz
- Datum
- 1786
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 34.9 x 62.9 cm
- Seiten
- 544
- Kategorien
- Geschichte Chroniken