Seite - 480 - in Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks, Band 3
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460 Viert. Kap. Kirchenbeg. von Leopold
lehret uns auch, daß bei dem Friedensschluß zu
Venedig (ztes Kap. §. 92.) dir Pabst an die Kan-
zel gestiegen um das Volk anzureden, der Kaiser
selbst sich dahin verfügt hatte um den Pabst anzu-
hören, habe solcher den Ulrich als einen Dolme-
tschen gebraucht, um seine Wette in deutscher Spra-
che vorzutragen. Alexander I I I . bestättigte dem Ul-
rich also alle 16 untergebene Bisthüme, Abteyen,
Klöster, er verlieh ihm dasPallium, die Gewalt das
Kreuz vortragen zu lassen, der Kaiser aber die Graf-
schaft , Mark, und das Herzogthum zu Aglar (3).
i>«ok. vi. Ottokar VI . war auch noch standhaft in dem Ge-
3 f " borsam des Pabsi Alexander, denn, da er an den
Pabst wegen Besiättigung der Gärstner und Seiger
(d) schrieb, hat der Pabst mit vielen Lobsplüchen
des Gttokars in seinem Brief an die Seiyer sich
geäusert. (i)
(e) ^06. Diplom, liitt. epi/toliil, Lem. ?«2. ^
l^ udeiz lnonum. ^,qu!I. «p. 64.
(s) Kamu3l6. 3ülelnit.in. In nnn»1. ät^r. I. 712.
n. 12. nä n». 1177.
Morlgräf. §. 7?. Um diese Zeit wirb ganz glaubwürdig
Chunegund „nftre Markgräfin Chunegund von Vohburg eine
Nonne »» ^, ^^. . . ^^ /»-
Admont. ^o«ne zu Admont geworden seyn, nachdem sie
«he alles wegen Oitokar VI . ihrem Sohn, und
dem Land Steuer in Ordnung gebracht hatte. Daß
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Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
Band 3
- Titel
- Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks
- Band
- 3
- Autor
- Aquilin Julius Caesar
- Verlag
- J. G. Weingand und Franz Ferstl
- Ort
- Graz
- Datum
- 1786
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 34.9 x 62.9 cm
- Seiten
- 544
- Kategorien
- Geschichte Chroniken