Seite - 187 - in Das linearbandkeramische Gräberfeld von Kleinhadersdorf
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Die Struktur des Gräberfeldes von Kleinhadersdorf 187
nen mit hoher Wahrscheinlichkeit der Gründergeneration
des Gräberfeldes, die zweite der unmittelbar nachfolgenden
Generation und die dritte erst der Endphase des Gräberfel-
des an. Für die etwa 100 Jahre zwischen den letzten beiden
Zuwanderern aus dem Gebiet der Böhmischen Masse sind
keine weiteren Neuankömmlinge aus dieser entfernten Re-
gion nachweisbar. Zuzüge aus den benachbarten Lössregio-
nen sind aber durchaus möglich, ja sogar wahrscheinlich,
aber leider mit den derzeit zur Verfügung stehenden Metho-
den noch nicht nachweisbar.
dieser weiteren Behandlung nur dadurch, dass der Bestat-
tungsplatz kurz nach ihrer Grablegung aufgegeben wurde.
Aufgrund der Ergebnisse der Sr-Isotopenanalysen
konnten drei Personen aus dem Gräberfeld von Kleinha-
dersdorf als „Fremde“ oder „Zugewanderte“ aus einer Gra-
nit-/Gneis-Zone erkannt werden. Als derartige geologische
Zone kommt hier nur das Gebiet der Böhmischen Masse, im
W bzw. NW des Fundortes mit einer Minimaldistanz von
50
km in Frage. Interessanterweise gehört eine dieser Perso-
Das linearbandkeramische Gräberfeld von Kleinhadersdorf
- Titel
- Das linearbandkeramische Gräberfeld von Kleinhadersdorf
- Autoren
- Christine Neugebauer-Maresch
- Eva Lenneis
- Ort
- Wien
- Datum
- 2015
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 4.0
- ISBN
- 978-3-7001-7598-8
- Abmessungen
- 21.0 x 29.7 cm
- Seiten
- 406
- Schlagwörter
- Neolithic, LBK, cemetery, archaeology, prehistory, Kleinhadersdorf, Lower Austria, Neolithikum, Linearbandkeramik, Archäologie, Urgeschichte, Gräberfeld, Kleinhadersdorf, Niederösterreich
- Kategorien
- Geschichte Historische Aufzeichnungen