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Katalog und Ergebnisse 375
chen Abrasionsgrade der i2 liegen zwischen 1,7 und 2,5. Für
die Canini konnten Werte zwischen 2,1 und 2,5 ermittelt
werden. Die ersten Milchmolaren zeigen ein Abrasionsaus-
maß von 1,7 bis 2,7 und die zweiten Molaren von 2,1 bis 2,5
(Abb. 14).
3.3.3.6. Alveolaratrophie
Bei der Untersuchung des Zahnhalteapparates auf Kno-
chenschwund, welcher meist Folge einer Parodontopathie
ist, wurde der Alveolarknochenabbau anhand des 5-stufi-
pulation aufweisen (auch hier ist eventuell ein Zusammen-
hang mit dem Sterbealter anzudenken).
Abrasionsgrade der Milchzähne
Von den 123 analysierten Milchzähnen waren lediglich 28
Zähne ohne Abschliff, 95 waren abradiert, wobei sich am
häufigsten ein Abrasionsausmaß der Stufe II (nur Zahn-
schmelz) fand.
Die höchsten Abrasionsgrade weisen die ersten Incisivi
mit Werten zwischen 2,3 und 2,8 auf. Die durchschnittli-
Abb. 14: Durchschnittliche Abrasionsgrade der Zähne des Milchgebisses der frühneolithischen Population von Kleinhadersdorf.
Das linearbandkeramische Gräberfeld von Kleinhadersdorf
- Titel
- Das linearbandkeramische Gräberfeld von Kleinhadersdorf
- Autoren
- Christine Neugebauer-Maresch
- Eva Lenneis
- Ort
- Wien
- Datum
- 2015
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 4.0
- ISBN
- 978-3-7001-7598-8
- Abmessungen
- 21.0 x 29.7 cm
- Seiten
- 406
- Schlagwörter
- Neolithic, LBK, cemetery, archaeology, prehistory, Kleinhadersdorf, Lower Austria, Neolithikum, Linearbandkeramik, Archäologie, Urgeschichte, Gräberfeld, Kleinhadersdorf, Niederösterreich
- Kategorien
- Geschichte Historische Aufzeichnungen