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Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild - Kärnten und Krain, Band 8
Seite - 157 -
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157 Liedchen kann nur Schlager sein, nur pointiren, jede Ausführlichkeit ist ausgeschlossen. Einige Beispiele mögen den Geist des slovenischen Schnadahüpfels wiedergeben. Wie die slovenischen Texte der Vierzeiler sich häufig an deutsche aulehueu, so siudet das umgekehrte Verhältniß statt bezüglich der Melodie. Die Weisen deutscher Kärntner Lieder tragen mitunter slavischen Charakter, manche Melodie ist dem slovenischen Volks- lied entnommen und deutschem Text augepaßt, so daß nach einer und derselben Weise deutsche und slovenische Volkslieder durch das Land klingen und die Herzen erfreuen. Wenige Länder besitzen im Verhältniß zu ihrer Ausdehnung eine so große Anzahl von Burgen als Kärnten und insbesondere sind jene Gegenden desselben, welche im Mittel- alter eine größere Bedeutung hatten, z. B. die Umgebung der alten Hauptstadt St. Veit, mit diesen Denkmalen angefüllt. Die Ursache davon mag wohl vorzugsweise darin liegen, daß in der Vorzeit mit den Landesfürsten die geistlichen Fürsten von Salzburg uud Bamberg, die Grafen von Görz und von Ortenburg die Herrschaft des Landes theilten und sowohl jeder dieser Souveräne Herrensitze für sich baute, als auch die Würdenträger und Vasallen eines jeden derselben sich in ihrer Nähe ansiedelten. Auf diese Art zertheilte sich der Grundbesitz in Kärnten in zahlreiche Güter von mäßiger Ausdehnung, wodurch einer großen Anzahl von Rittergeschlechtern Bestand verliehen wurde, dereu einstige Wohn- sitze uns uuu freilich größtenteils nur mehr als Ruinen anblicken, welche aber noch immer Ich sprach nur ein wenig: „Was wirst du mir taugen?" Da hatte sie gleich Voll Wasser die Augen. Ich sprach nur ein wenig: „Mein Liebchen bist du!" Und fröhlichen Herzens War sie im Nu! Ohne weißes Papier, Ohne Tintenschwärze Schrieb ich das Liebchen Mir in das Herze. O betet und bittet, Ihr Pfaffen für mich, Was andere Weiber, Will haben auch ich. Was stehst du, was stehst du Unterm Fenster draus? Und weißt doch und weißt doch, Du darfst nicht ins Haus. Brauchst nur über die Leiter Rechtshin dich zu biegen, — Frage nur die Katzen, Wo die Mädchen liegen. Das Kämmerlein brenne, Es brenne in Glut, Nur bleibe das Bettlein, Drin Liebchen ruht. Auf schönem Felde Der Nebel steht, Inmitten des Nebels Mein Liebster mäht. Burgen, Grtsanlagen und Typen von Bauerhäusern.
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Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild Kärnten und Krain, Band 8
Titel
Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild
Untertitel
Kärnten und Krain
Band
8
Herausgeber
Erzherzog Rudolf
Verlag
k.k. Hof- und Staatsdruckerei, Alfred von Hölder
Ort
Wien
Datum
1891
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
16.41 x 23.03 cm
Seiten
532
Schlagwörter
Enzyklopädie, Kronländer, Österreich-Ungarn
Kategorien
Kronprinzenwerk deutsch
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